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AMD: Verluste steigen und der Umsatz schrumpft weiter

"Umstrukturierung brachte flexibles AMD". Auch im ersten Quartal 2009 hat AMD seine Verluste erneut ausgeweitet. Der Umsatz sackte wegen sinkender Nachfrage um 21 Prozent ab, was sich im laufenden zweiten Quartal fortsetzen soll.
/ Achim Sawall
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Der Halbleiterhersteller AMD hat im ersten Quartal einen Verlust von 416 Millionen US-Dollar (66 Cent pro Aktie) verzeichnet. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres lag der Verlust bei 364 Millionen US-Dollar (60 Cent pro Aktie). Damit schreibt AMD das neunte Quartal in Folge rote Zahlen. Wegen sinkender Nachfrage gab der Umsatz um 21 Prozent von 1,5 auf 1,18 Milliarden US-Dollar nach, so das Unternehmen. Im laufenden zweiten Quartal wird ein weiterer Umsatzschwund erwartet.

Konzernchef Dirk Meyer erklärte, dass AMD im ersten Quartal eine Reihe von "wichtigen Prioritäten gesetzt" habe. Der Rhythmus der neuen Produkt- und Plattformeinführungen sei gehalten und solide Fortschritte bei den Geschäftsaktivitäten gemacht worden. "Das Ergebnis ist ein flexibles AMD, das in der Lage ist, langfristige Erfolg zu erzielen."

AMD hat seine gesamte Fertigung in das Unternehmen Globalfoundries ausgegründet, an dem die Regierung von Abu Dhabi 55,6 Prozent hält.


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