Abo
  • Services:

Surfen statt Münze werfen: Hunch hilft bei Entscheidungen

Onlinecommunity für Entscheidungshilfe in vielen Lebenslagen

Flickr-Gründerin Caterina Fake arbeitet an einem neuen Internetangebot: Hunch soll Unentschlossenen bei Entscheidungen aller Art weiterhelfen. Der Dienst ist derzeit noch in einer Betaphase.

Artikel veröffentlicht am ,

Philosophiestudium oder Banklehre, heiraten oder einfach nur zusammenleben, diese Arbeitsstelle oder jene, Verbotene Stadt, Grand Canyon oder Eiffelturm - jeden Tag plagen wir uns mit Entscheidungen herum, die im schlimmsten Fall nicht umkehrbar sind. Mittel zur Hilfestellung gibt es einige: Wir recherchieren offline und im Internet, wägen Für und Wider in langen Liste ab, oder wir fragen Freunde oder Verwandte - oder werfen, wenn all das nicht hilft, eine Münze.

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Chemnitz
  2. BWI GmbH, Rheinbach

Hier kommt Hunch ins Spiel: Das Angebot will denen, die Rat suchen, helfen - Ratgeber ist die ganze Community. Denn Hunch fragt den Nutzer als Entscheidungshilfe bis zu zehn Fragen zu seinem Thema. Die Fragen wurden zuvor von anderen Hunch-Nutzern formuliert.

Wer beispielsweise darüber grübelt, welchen Rechner er kaufen soll, wird als Erstes gefragt, wie viel Geld er anlegen möchte und danach, ob er eher Wert auf ein einfach zu nutzendes System oder die neueste Technik legt. Natürlich fließt auch der Einsatzzweck in die Entscheidungsfindung ein: Dient der neue Rechner als Spielecomputer, für die Heimnutzung, etwa zum Schreiben eines Briefs und zur Nutzung der üblichen Internetanwendungen, oder ist er doch für den Profieinsatz gedacht? Müssen großen Datenmengen darauf gespeichert werden? Selbst das Design wird berücksichtigt. Nach der sechsten Fragen wartet Hunch dann mit einer Liste von passenden Computern auf.

Die Nutzer sind nun aufgefordert, die Wahl zu bewerten und selbst einige Argumente, die für oder gegen das vorgeschlagene Modell sprechen, anzuführen. So soll Hunch nach Angaben der Initiatoren mit der Zeit schlauer werden. Die Nutzerbeiträge können Korrekturen von Angaben sein, Vorschläge für neue Entscheidungsthemen oder Nachfragen.

Zudem verfügt das System über einen lernenden Algorithmus. Je besser der einen Nutzer kennt, desto besser kann Hunch die Ratschläge auf dessen Vorlieben anpassen. Hunch lernt dabei zum einen aus den bereits gestellten Fragen. Zum anderen kann sich der Nutzer durch einen Fragebogen zu seinen Vorlieben und Gewohnheiten klicken.

Erklärtes Fernziel von Hunch sei, dass Nutzer für jedes Problem eine Lösung bekommen, die nicht besser hätte sein können, wenn sie dazu eine Reihe Experten befragt oder eine Stunde im Internet recherchiert hätten, schreibt das Team auf der Website.

Derzeit hilft Hunch nach eigenen Angaben bei rund 500 verschiedenen Entscheidungen - von "Betrügt mich mein Ehemann?" über "Soll ich mir lieber ein Automatikfahrzeug oder einen Schaltwagen kaufen?" bis hin zu "Welche Orte auf der Welt sollte ich besuchen, bevor ich sterbe?" 5.000 Fragen kann Hunch dazu stellen und mit über 30.000 verschiedenen Antworten aufwarten.

Der Dienst befindet sich noch in einer geschlossenen Betaphase und steht nur einer begrenzten Zahl von Nutzern offen. Wer Hunch nutzen möchte, hinterlässt seine E-Mail-Adresse und hofft auf Einladung. Genaue Angaben, wann Hunch für alle offensteht, haben die Betreiber bisher macht gemacht, Fake schreibt in ihrem Blog lediglich, der offizielle Start sei in den kommenden Monaten geplant.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 32,99€
  2. 29,95€
  3. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 26.02.)
  4. 49,86€

GoogleFan 22. Apr 2009

Wenn bald endlich Googles Endziel GLife erscheint, dann wird das eh alles hinfällig. Mit...

WinamperTheSecond 21. Apr 2009

Hunch könnte Indizien auflisten und aus deren möglicher Existenz ein mögliches Fazit...

Dr. Hase 21. Apr 2009

Hootch hilft in allen Lebenslagen! *hicks* :-/

EntScheider 21. Apr 2009

Der Launch dauert noch ein wenig, momentan sind noch zu wenige Experten für eine...

Sir Jective 21. Apr 2009

http://www.20q.net/ Net ganz des selbe, aber gabs schon lange davor und basiert auf dem...


Folgen Sie uns
       


HMD zeigt das Nokia 210 (MWC 2019)

Das Nokia 210 ist ein 2,5G Featurephone.

HMD zeigt das Nokia 210 (MWC 2019) Video aufrufen
Uploadfilter: Voss stellt Existenz von Youtube infrage
Uploadfilter
Voss stellt Existenz von Youtube infrage

Gut zwei Wochen vor der endgültigen Abstimmung über Uploadfilter stehen sich Befürworter und Gegner weiter unversöhnlich gegenüber. Verhandlungsführer Voss hat offenbar kein Problem damit, wenn es Plattformen wie Youtube nicht mehr gäbe. Wissenschaftler sehen hingegen Gefahren durch die Reform.

  1. Uploadfilter Koalition findet ihren eigenen Kompromiss nicht so gut
  2. Uploadfilter Konservative EVP will Abstimmung doch nicht vorziehen
  3. Uploadfilter Spontane Demos gegen Schnellvotum angekündigt

Sechs Airpods-Konkurrenten im Test: Apple hat nicht die Längsten
Sechs Airpods-Konkurrenten im Test
Apple hat nicht die Längsten

Nach dem Klangsieger und dem Bedienungssieger haben wir im dritten Test den kabellosen Bluetooth-Hörstöpsel mit der weitaus besten Akkulaufzeit gefunden. Etwas war aber wieder nicht dabei: die perfekten True Wireless In-Ears.
Ein Test von Ingo Pakalski


    Einfuhrsteuern: Wie teuer wird ein Raspberry Pi beim harten Brexit?
    Einfuhrsteuern
    Wie teuer wird ein Raspberry Pi beim harten Brexit?

    Bei einem No-Deal-Brexit könnten viele britische Produkte teurer und schwerer lieferbar werden - auch der populäre Bastelrechner Raspberry Pi. Mit genauen Prognosen tun sich deutsche Elektronikhändler derzeit schwer, doch decken sie sich schon vorsorglich mit den Komponenten ein.
    Ein Bericht von Friedhelm Greis

    1. UK und Gibraltar EU-Domains durch Brexit doch wieder in Gefahr

      •  /