LG Electronics will mehr Mobiltelefone verkaufen
LG hat den Markt mit einem relativ positiven Geschäftsbericht überrascht. Der drittgrößte Hersteller von Mobiltelefonen nach Nokia und Samsung Electronics erzielte einen etwas niedrigeren Verlust als von den Analysten erwartet. Die Umsatzprognosen für das laufende Quartal erhöhte LG sogar, weil die Nachfrage für Handys anzog.
Im ersten Quartal erzielte LG Electronics einen Nettoverlust von 197,6 Milliarden Won (113,5 Millionen Euro), nach einem Gewinn von 422,2 Milliarden Won (242,2 Millionen Euro) im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Analysten hatten einen Verlust von 195 Milliarden Won erwartet. Der Umsatz stieg um 2,1 Prozent auf 7,074 Billionen Won (4,05 Milliarden Euro), nach 6,927 Billionen Won (3,97 Milliarden Euro) im Vorjahr.
Weltweit hat der Gesamtkonzern unter Einrechnung der Tochterfirmen einen operativen Gewinn von 455,6 Milliarden Won erzielt, ein starker Zuwachs nach zuvor 101,4 Milliarden Won. Der Umsatz stieg um 15 Prozent auf 12,853 Billionen Won.
Die schwache Performance des LCD-Herstellers LG Display trug einiges zum Verlust bei. LG Electronics hält 37,9 Prozent an dem Unternehmen, das durch die fallenden Preise Ende März 2009 den zweiten Quartalsverlust in Folge verzeichnete. LG Electronics verbuchte aktuell einen Verlust von 214 Milliarden Won auf die Beteiligung.
Bei Mobiltelefonen erwartet LG im laufenden zweiten Quartal einen Zuwachs um 10 Prozent gegenüber dem ersten Quartal. Im ersten Quartal verkaufte LG 22,6 Millionen Handys, ein Rückgang nach 25,7 Millionen Geräten im vierten Quartal 2008.
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