Abo
  • Services:

VMware vSphere für die eigene Cloud

vSphere 4 vorgestellt

Mit vSphere 4 - das früher als VMware Infrastructure bekannt war - will VMware Unternehmen ein Werkzeug an die Hand geben, um ihre IT-Struktur auf Cloud Computing umzustellen. VMware bezeichnet das Produkt auch als "Cloud-Betriebssystem".

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Das Produkt vSphere 4 fasst Teile der IT-Infrastruktur zusammen. Dazu zählen die Prozessoren, Storage-Systeme und Netzwerkkomponenten. Die Software verwaltet diese einzelnen Komponenten und erlaubt es so, daraus eine sogenannte Private Cloud zu erstellen. Anwendungen, die in dieser Cloud laufen, können die vorhandenen Ressourcen dann in Anspruch nehmen, ohne an die Grenzen physischer Server gebunden zu sein.

Stellenmarkt
  1. Delta Energy Systems (Germany) GmbH, Teningen
  2. ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, München

Gegenüber dem Vorgänger VMware Infrastructure 3 wurde das Produkt so hauptsächlich um die Cloud-Funktion erweitert und soll für leistungsfähigere virtuelle Maschinen sorgen. Dafür unterstützt die Software nun acht statt vier virtuelle Prozessoren pro virtueller Maschine und kann statt vier zehn Netzwerkschnittstellen pro virtueller Umgebung verwenden. Mit mehr Speicher kann vSphere ebenfalls umgehen: 255 GByte statt 64 GByte lassen sich jetzt einer virtuellen Maschine zuweisen. VMware will darüber hinaus auch den Datendurchsatz erhöht haben, wovon letztlich die in der Cloud laufenden Anwendungen profitieren sollen.

Insgesamt kann vSphere 32 physische Server mit bis zu 2.048 Prozessorkernen, 1.280 virtuellen Maschinen, 32 TByte RAM, 16 PByte Speicher und 8.000 Netzwerkanschlüssen zusammenlegen. Neue Managementfunktionen sollen die Verwaltung erleichtern. Auch Funktionen zur Ausfallsicherheit, Migration und Ähnlichem sind integriert.

Die Preise beginnen laut VMware bei 166 US-Dollar pro Prozessor. Verschiedene Komplettpakete werden ebenfalls angeboten. Die finale Version der Software soll im zweiten Quartal 2009 erhältlich sein.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Logan, John Wick, Alien Covenant, Planet der Affen Survival)
  2. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)

Hansen 22. Apr 2009

Neben wol kann ipmi oder ilo zum aufwachen der Server verwendet werden.


Folgen Sie uns
       


Red Dead Redemption 2 auf der Xbox One X - Golem.de live

Wir zeigen auf zahlreich geäußerten Wunsch Red Dead Redemption 2 im Livestream auf der Xbox One X. In der Aufzeichung kommen die Details des zum Teil in 4K hereingezoomten Bildausschnittes gut zur Geltung.

Red Dead Redemption 2 auf der Xbox One X - Golem.de live Video aufrufen
Resident Evil 2 angespielt: Neuer Horror mit altbekannten Helden
Resident Evil 2 angespielt
Neuer Horror mit altbekannten Helden

Eigentlich ein Remake - tatsächlich aber fühlt sich Resident Evil 2 an wie ein neues Spiel: Golem.de hat mit Leon und Claire gegen Zombies und andere Schrecken von Raccoon City gekämpft.
Von Peter Steinlechner

  1. Resident Evil Monster und Mafia werden neu aufgelegt

Machine Learning: Wie Technik jede Stimme stehlen kann
Machine Learning
Wie Technik jede Stimme stehlen kann

Ein Unternehmen aus Südkorea arbeitet daran, Stimmen reproduzierbar und neu generierbar zu machen. Was für viele Branchen enorme Kosteneinsparungen bedeutet, könnte auch eine neue Dimension von Fake News werden.
Ein Bericht von Felix Lill

  1. AWS Amazon bietet seine Machine-Learning-Tutorials kostenlos an
  2. Random Forest, k-Means, Genetik Machine Learning anhand von drei Algorithmen erklärt
  3. Machine Learning Amazon verwirft sexistisches KI-Tool für Bewerber

Requiem zur Cebit: Es war einmal die beste Messe
Requiem zur Cebit
Es war einmal die beste Messe

Nach 33 Jahren ist Schluss mit der Cebit und das ist mehr als schade. Wir waren dabei, als sie noch nicht nur die größte, sondern auch die beste Messe der Welt war - und haben dann erlebt, wie Trends verschlafen wurden. Ein Nachruf.
Von Nico Ernst

  1. IT-Messe Die Cebit wird eingestellt

    •  /