Lacie: eSATA-RAID-Kombi mit bis zu 32 TByte

Zur NAB 2009 in Las Vegas zeigt Lacie seine neue Speicherlösung, mit der Videoproduzenten bis zu 32 TByte speichern können. So eine Lösung lässt sich allerdings kaum in einem Rechner unterbringen. Lacie kombiniert daher die bereits erhältlichen 4big-Quadra-Festplatten mit einem eSATA-RAID-Controller. Der Maximalausbau besteht also aus 4 x 4 Festplatten, wobei jede der vier 4big Quadras selbst noch einen RAID-Controller für die internen vier Festplatten mit sich bringt. Die bis zu 16 Festplatten des Quadra-Bundles sollen hot-swappable sein, sie können also im laufenden Betrieb ausgetauscht werden.
Lacie will mit dieser Kombination bis zu 700 MByte/s von und zu einem Rechner übertragen können. Dafür braucht es aber vier Quadras. Mit zwei Quadras sollen immerhin noch 400 MByte/s übertragen werden können. Der RAID-Controller braucht einen PCIe-x8-Steckplatz im Rechner. Mit den Quadras und dem RAID-Controller sollen sich sieben verschiedene RAID-Kombinationen erstellen lassen. Darunter auch ein RAID-50, das aus dem 32-TByte-Bundle eine 24-TByte-Festplatte für das Betriebssystem macht. Ein RAID-51 ist auch möglich: Dazu werden zwei Quadras als RAID-5 konfiguriert und der Controller spiegelt diese beiden RAID-5-Quadras auf die anderen beiden Quadras.
Die Lacie Quadra Bundles wird es mit 8, 16 und 32 TByte geben. Das 8-TByte-Bundle besteht allerdings nur aus zwei Quadras und einem Controller. Die Quadra-Pakete mit 16 und 32 TByte werden zudem mit einem Rettungskit ausgeliefert, das aus einer Ersatzfestplatte und einem Ersatznetzteil besteht. Ein PCIe-Controller für die eSATA-Festplatten gehört bei allen Bundles zum Lieferumfang. Der Controller ist sowohl für den Einsatz unter Windows als auch unter MacOS X gedacht.
Die Preise für die Quadra-Bundles liegen zwischen 2.000 und 8.000 Euro. Sie sollen ab Mai 2009 im Handel verfügbar sein.