Piraten legen Berufung ein
Die vier Betreiber des Torrenttrackers The Pirate Bay wollen trotz der Niederlage vor Gericht ihren Dienst weiterlaufen lassen. Das Urteil sei lediglich eine "Bremsschwelle auf dem Informationssuperhighway" , schreiben sie in ihrem Blog(öffnet im neuen Fenster) .
Gottfrid Svartholm Warg hatte schon zum Prozessauftakt im Februar 2009 erklärt , der Prozess habe keinen Einfluss auf den Betrieb der Suchmaschine. "Der Dienst hat ein eigenes Leben, auch ohne uns." Die vier haben jetzt bekräftigt, dass sie "überzeugter als je zuvor sind, dass das, was wir tun, richtig ist." Die große Zahl derer, die den Dienst nutzten, unterstreiche das.
Warg und seine Kollegen Peter Sunde, Carl Lundström und Fredrik Neij haben nach eigenen Angaben Berufung gegen das Urteil wegen Beihilfe zur Urheberrechtsverletzung eingelegt. Sie erwarten, dass sich das Verfahren weitere zwei bis drei Jahre hinziehen wird.
Ende Januar 2008 hatte der schwedische Staatsanwalt Hakan Roswall Anklage gegen die Betreiber des Torrenttrackers The Pirate Bay erhoben. Die Beschlagnahme der Server des Torrenttrackers, bei der die Behörde Beweise für die Anklage sammelte, liegt drei Jahre zurück.
Außerdem riefen die Pirate-Bay-Betreiber die unbekannten Nutzer, die Spenden für die Geldstrafe sammeln, auf, diese Aktion wieder einzustellen. Sie wollten keine Spenden, da sie nicht beabsichtigten, eine Strafe zu zahlen. Hilfreicher sei es unter anderem, bei der Europawahl im Juni 2009 die Piratenpartei zu wählen.
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