Abo
  • Services:

Der iPod zieht in den Krieg

Apples iPod touch wird zum Multifunktionsgerät für US-Soldaten

US-Soldaten im Irak nutzen Apples iPod touch als Werkzeug für den vernetzten Krieg. Mit dem Gerät können sie mit Kameraden, anderen Truppenteilen oder dem Geheimdienst kommunizieren, aktuelle Daten über ihren Standort abrufen oder Geschossbahnen berechnen.

Artikel veröffentlicht am ,

Aufklärung ist ein wichtiger Vorteil für das Militär. Allen voran das US-Militär setzt Satelliten und unbemannte Flugzeuge ein, die hochaufgelöste Bilder vom Geschehen auf der Erde liefern. Doch wie können die Daten den Soldaten auf dem Boden zur Verfügung gestellt werden? Das US-Militär hat eine Lösung gefunden, berichtet das US-Nachrichtenmagazin Newsweek: Es setzt beliebte mobile Endgeräte als Werkzeug für die vernetzte Kriegführung: den iPod touch und, in geringerem Maße, das iPhone.

Stellenmarkt
  1. Schwarz Zentrale Dienste KG, Flein
  2. AUNOVIS GmbH, Karlsruhe

Die iPods haben eine Reihe von Vorzügen, die sie für den Einsatz beim Militär qualifizieren: Sie sind günstiger als Geräte, die extra für militärische Zwecke entwickelt werden - nicht zuletzt, weil die Entwicklung nicht mit Steuergeld finanziert werden muss. Sie verfügen über die nötigen Schnittstellen für die Kommunikation, und für die Geräte stehen mehrere tausend Applikationen zum Herunterladen bereit. In einer Schutzhülle verpackt sind sie auch robust genug für den Einsatz im Feld. Schließlich erfreuen sie sich großer Beliebtheit bei den Soldaten, die die Geräte oft kennen und wissen, wie sie bedient werden.

Neben den zur Verfügung stehenden Applikationen lässt das US-Verteidigungsministerium auch eigene entwickeln. Etwa das Übersetzungsprogramm Vcommunicator vom Unternehmen Vcom3D. Vcommunicator beherrscht Arabisch, Kurdisch sowie zwei afghanische Sprachen in Wort und Schrift. Mit Hilfe des Programms BulletFlight des US-Waffenherstellers Knight's Armament können Scharfschützen die Flugbahn ihres Projektils berechnen.

In der Entwicklung sind derzeit Programme, mit denen sich die Soldaten Bilder von Drohnen auf dem Gerät anzeigen lassen können, und ein Videokonferenzsystem zur Kommunikation mit Kameraden oder Geheimdienstmitarbeitern. Das Rüstungsunternehmen Next Wave Systems schließlich entwickelt eine Software, mit der Soldaten Informationen über ihren aktuellen Standort aus einer Datenbank abfragen können: Dazu fotografieren sie ein Straßenschild und laden es hoch. Aus der Datenbank erhalten sie dann Informationen, die ihre Kameraden über diesen Ort gesammelt haben, etwa ob dort Sympathisanten oder Gegner der US-Truppen leben oder Informationen über die Trinkwasserqualität. Nach Abschluss ihrer Mission können sie den Datenbankeintrag mit ihren eigenen Erkenntnissen ergänzen.



Anzeige
Top-Angebote

iffid 11. Mai 2009

Nenn mir mal ein Konkurrenz-Produkt zu dem du Zubehör wie Ladestation, Fernbedienung und...

Species8372 20. Apr 2009

Entschuldigt, ich hatte vergessen, daß alle Anwendungen, Protokolle und Kommunikationen...

horn2 20. Apr 2009

.. da hilft eine deutsche erfindung. der blitzkrieg. so - und jetzt bitte den fisch...

derPeterMetter 20. Apr 2009

ehm, der touch hat auch keine Kamera > ergo = geht sowieos nur aufm iPhone

I. Pot 20. Apr 2009

Die sind auch deswegen billiger als Geräte, die fürs Militärische Zwecke entwicklet...


Folgen Sie uns
       


Geräuschunterdrückung Sony WH-1000 Serie im Vergleich

Sonys neuer ANC-Kopfhörer aus der WH-1000 Serie bringt eine nochmals verbesserte Geräuschunterdrückung. Wir haben das neue Modell WH-1000XM3 gegen das Vorgängermodell WH-1000XM2 antreten lassen. In leisen Umgebungen hat der WH-1000XM2 noch ein recht stark vernehmbares Grundrauschen, beim WH-1000XM3 gibt es das nicht mehr.

Geräuschunterdrückung Sony WH-1000 Serie im Vergleich Video aufrufen
Resident Evil 2 angespielt: Neuer Horror mit altbekannten Helden
Resident Evil 2 angespielt
Neuer Horror mit altbekannten Helden

Eigentlich ein Remake - tatsächlich aber fühlt sich Resident Evil 2 an wie ein neues Spiel: Golem.de hat mit Leon und Claire gegen Zombies und andere Schrecken von Raccoon City gekämpft.
Von Peter Steinlechner

  1. Resident Evil Monster und Mafia werden neu aufgelegt

Drahtlos-Headsets im Test: Ohne Kabel spielt sich's angenehmer
Drahtlos-Headsets im Test
Ohne Kabel spielt sich's angenehmer

Sie nerven und verdrehen sich in den Rollen unseres Stuhls: Kabel sind gerade bei Headsets eine Plage. Doch gibt es so viele Produkte, die darauf verzichten können. Wir testen das Alienware AW988, das Audeze Mobius, das Hyperx Cloud Flight und das Razer Nari Ultimate - und haben einen Favoriten.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Sieben Bluetooth-Ohrstöpsel im Test Jabra zeigt Apple, was den Airpods fehlt
  2. Ticpods Free Airpods-Konkurrenten mit Touchbedienung kosten 80 Euro
  3. Bluetooth-Ohrstöpsel im Vergleichstest Apples Airpods lassen hören und staunen

Google Nachtsicht im Test: Starke Nachtaufnahmen mit dem Pixel
Google Nachtsicht im Test
Starke Nachtaufnahmen mit dem Pixel

Gut einen Monat nach der Vorstellung der neuen Pixel-Smartphones hat Google die Kamerafunktion Nachtsicht vorgestellt. Mit dieser lassen sich tolle Nachtaufnahmen machen, die mit denen von Huaweis Nachtmodus vergleichbar sind - und dessen Qualität bei Selbstporträts deutlich übersteigt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Pixel 3 Google patcht Probleme mit Speichermanagement
  2. Smartphone Google soll Pixel 3 Lite mit Kopfhörerbuchse planen
  3. Google Dem Pixel 3 XL wächst eine zweite Notch

    •  /