Ausblick auf die Glibc 2.10
Die Glibc 2.10 wird unter anderem verschiedene Funktionen von POSIX 2008 unterstützen. Das sei einfach gewesen, schreibt Ulrich Drepper in seinem Überblick(öffnet im neuen Fenster) . Denn die Arbeit an POSIX 2008 habe zu einem Großteil darin bestanden, Funktionen aus Glibc in POSIX zu bringen – die Unix-Welt schließe zu Linux auf.
Zudem gab es Änderungen an der Einhaltung des C++-Standards. Das führt laut Drepper dazu, dass einige C++-Programme, die zuvor funktionierten, sich nicht mehr kompilieren lassen. Laut Drepper betrifft dies aber nur Code, der nicht C++-konform ist. Hinzugefügt wurden ferner Schnittstellen aus C++ 201x, mit denen sich Prozesse beenden lassen.
Verbessert wurde darüber hinaus das DNS-NSS-Modul und in Libcrypt wird künftig Network Security Services verwendet. In seinem Überblick führt Drepper ferner Informationen zur verbesserten Skalierbarkeit von malloc auf.
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