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Windows XP für Netbooks soll nur 15 US-Dollar kosten

Günstige Hardwarepreise verlangen nach einer günstigen Windows-Lizenz

Damit die Preise von Netbooks niedrig bleiben, muss es eine günstige Version von Windows geben. Für Netbooks ist das die sogenannte ULCPC-Lizenz von Windows XP Home. Sie soll ein Viertel dessen kosten, was Hersteller einer Windows-Lizenz für Heimrechner bezahlen müssen.

Artikel veröffentlicht am ,

Ein Hardwarehersteller von Mininotebooks muss für eine Windows-XP-Lizenz nur 15 US-Dollar an Microsoft abführen, berichtet das Wall Street Journal. Für Microsoft ist ein derart niedriger Preis ein Problem, soll doch eine mit einem Heimrechner verkaufte Lizenz sonst zwischen 50 und 60 US-Dollar in die Kassen von Redmond bringen. Einzig der Umstand, dass Netbooks für viele Nutzer Zweit- oder sogar Drittrechner sind, relativiert den niedrigen Preis.

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Mit dem niedrigen Preis bekämpft Microsoft vor allem Linux, denn im anderen Lager sieht etwa Novells Cheftechniker Nat Friedman Mininotebooks als große Chance für Linux an. Microsoft musste nicht nur den Preis senken, sondern auch das alte Windows XP wieder reaktivieren. Microsofts neues Betriebssystem Windows Vista läuft auf Netbooks nämlich alles andere als schnell. Das liegt aber auch an den Konditionen, die Microsoft den Hardwareherstellern auferlegt: Mehr als 1 GByte Arbeitsspeicher ist für die ULCPC-Lizenz (Ultra-Low-Cost-PC) nicht erlaubt, sonst muss eine viermal teurere Lizenz vom Hersteller erworben werden.

Ein Vista mit weniger als 2 GByte Arbeitsspeicher läuft nicht flüssig. Die ULCPC-Lizenz von Windows XP entspricht hingegen der Home Edition und geht sparsamer mit Ressourcen um. Die hohen Preisunterschiede zwischen der ULCPC-Lizenz und normalen Lizenzen erkennt der Anwender auch an den nochmals deutlich teureren Netbooks für Geschäftskunden, die zwischen 400 bis 500 Euro kosten. Da kaum ein Anwender bereit ist, so hohe Preise zu zahlen, ist diese Art von Netbook eher selten.

Mit Windows 7 wird sich die Situation ändern. Das Betriebssystem soll effizient genug arbeiten, um auch auf Netbooks eingesetzt werden zu können. Dafür ist nach aktuellen Planungen die Starter Edition von Windows 7 vorgesehen, die nochmals unterhalb der Home-Basic-Variante angesiedelt ist. Die Starter Edition kann verschiedenen Medienberichten zufolge, die sich mit inoffiziellen Builds von Windows 7 auseinandergesetzt haben, allerdings nur drei Anwendungen gleichzeitig starten. Auch das Hintergrundbild soll nicht veränderbar sein.

Microsoft muss offensichtlich eine stark beschnittene Version anbieten, damit zum einen die Hersteller nicht zu Linux abwandern und zum anderen noch Gründe für die besseren Versionen von Windows 7 vorhanden sind.



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Wurst Wasser 20. Apr 2009

Auf meinem Colecovision ist es so schnell, dass es schon gar nicht mehr spielbar ist...

WinnieW 20. Apr 2009

Windows XP hat sich für Microsoft doch bereits amortisiert. Die Entwicklungskosten...

kvbler 20. Apr 2009

Ich hab aber nur zwei Augen. Hühneraugen sind nicht vorhanden.

Multitask 20. Apr 2009

Spitze! Nur 3 Anwendungen gleichzeitig möglich, da behält man prima den Überblick. Lass...

Siga-Antwort 20. Apr 2009

Schau dich in den Foren um wenn es um andere Betriebssystem neben Windows geht: "Ich bin...


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