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Steckerstandard für Elektroautos steht

Einheitliche Stromversorgung als Erfolgskriterium. Die Auto- und Elektroindustrie hat sich auf einen gemeinsamen Ladestecker für Elektroautos geeinigt. Damit soll ein einheitlicher Standard innerhalb Europas entstehen, mit dem Akkus am Stromnetz schnell wieder aufgeladen werden können.
/ Andreas Donath
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Nach Informationen der Zeitung Die Welt(öffnet im neuen Fenster) haben sich die Unternehmen auf eine dreiphasige Lösung geeinigt, die bei 400 Volt und bis zu 63 Ampere arbeitet. Damit sind neue Anschlüsse in Häusern, an Tankstellen und in Tiefgaragen erforderlich. Der große Vorteil gegenüber dem Hausstromnetz ist die hohe Ladegeschwindigkeit. So sollen Akkus nicht innerhalb von Stunden, sondern von Minuten wieder aufgeladen werden.

Auf der Hannover Messe soll der Stecker und weitere technische Details der Öffentlichkeit vorgestellt werden, so die Zeitung. Damit geht die Automobilindustrie einen anderen Weg als die Computer- und Telekommunikationsbranche, die bislang auf proprietäre Netzteile für Notebooks und Handys setzt.

Die Unternehmen der Auto-, aber auch der stromerzeugenden Industrie setzen große Hoffnungen in Elektroautos. Bis zu deren Durchbruch müssen die Akkus aber noch längere Reichweiten zulassen und preiswerter werden. Der Verbrennungsmotor wird so schnell nicht abgelöst werden und es wird noch viele Jahre dauern, bis das Elektroauto konkurrenzfähig genug ist. Die Bundesregierung rechnet 2020 erst mit einer Million Elektrofahrzeugen auf deutschen Straßen.


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