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Wien will Linux-Studie nicht veröffentlichen

Entscheidung über Migration soll auf Basis der Studie fallen

Die zweite "Studie zu Open Source in der Stadtverwaltung" (STOSS) soll Grundlage für weitere Entscheidungen zum Einsatz von Linux und Open Source bei der Stadt Wien sein - veröffentlicht werden soll sie jedoch nicht. Die darin enthaltenen Informationen dürften nicht in die Hände von Mitbewerbern gelangen, heißt es.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Zwar setzt Wien bereits auf Open Source und Linux und hat mit Wienux sogar eine eigene Distribution für den Einsatz in der Verwaltung entwickelt. Flächendeckend kommt das Betriebssystem aber noch nicht zum Einsatz. Die Entscheidung über den künftigen Linux-Einsatz sollte auf Basis von STOSS 2 gefällt werden. Diese Studie sollte schon im Herbst 2008 veröffentlicht werden und ist inoffiziell auch bereits fertig, berichtet der Österreichische Rundfunk (ORF).

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Offiziell wurde dem ORF mitgeteilt, die Studie werde gerade fertig. Zudem sei nicht geplant, die Studie zu veröffentlichen, sagte der Sprecher des zuständigen Wiener Stadtrats Rudolf Schicker (SPÖ) dem ORF. Die Studie sei ein "interner Arbeitsbehelf", in dem "wirklich heikle Punkte" angesprochen würden. Die Informationen zur Marktsituation sollten nicht an Mitbewerber gelangen. Dabei gehe es aber nicht um Mitbewerber der Stadt Wien, sondern nur unkonkret um "Software", wie der ORF anmerkt.

"An der Studie hängen folgenschwere Entscheidungen", zitiert der ORF Schickers Sprecher weiter. Offiziell soll die Studie nun im Sommer 2009 fertig werden. Dann sollen auch die auf Basis der Studie getroffenen Entscheidungen, nicht aber die Studie selbst, veröffentlicht werden.

Die Wiener Gemeinderätin Marie Ringler (Grüne) kritisierte diese Entscheidung gegenüber dem ORF: "Ich finde das extrem problematisch. Wir reden über Open Source, und dann wird alles verheimlicht?" Dabei habe der Stadtrat Schickler im Vorjahr noch in einer offiziellen Antwort auf einen Antrag der Grünen versichert, dass die Studie veröffentlicht werde, heißt es auf der Webseite der Grünen. "Nun werden sich die Spekulationen um den Inhalt der Studie verselbstständigen, anstatt uns die Möglichkeit zu geben, eine offene und sachliche Diskussion über Vor- und Nachteile von Linux & Co führen zu können", schreibt Ringler zu dem Vorgehen.

Laut ORF muss das Rathaus Wien demnächst in die Computerarbeitsplätze investieren. Dies sollte nicht passieren, bis STOSS 2 fertig ist. Momentan laufen die Computer mit Windows XP, die Lizenzen sind bis 2011 gültig, berichtet der ORF. Die Entscheidung müsse daher fallen - egal ob zugunsten von Windows 7 oder Wienux.

Linux werde auf dem Desktop derzeit nur wenig genutzt, sagte Peter Pfläging von der zuständigen EDV-Abteilung MA14 laut der Tageszeitung Der Standard zur Eröffnung der Linuxwochen in Wien. Dafür hätten seine Mitarbeiter auf 14.000 der 20.000 Computer der Stadt das freie OpenOffice.org parallel zu Microsofts Office-Paket installiert. Die Server für das "papierlose Amt" laufen zudem mit Red Hat Linux.



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spanther 16. Jun 2009

Genau :-)

hans6669 22. Apr 2009

des ist ja wohl nicht dein ernst!!!! mit Microsoft wäre t-mobile schon lange tot! :P...

spanther 20. Apr 2009

Schön getrollt... Wenn man Programme, die man zum arbeiten braucht auch unter Linux zum...

spanther 20. Apr 2009

Ähm wenn man mit dem Gamepad übt, dann is das kein wildes rumgeballer mehr O.o Mit der...

SoftwareEntwickler 20. Apr 2009

Weil das eben nicht stimmt, hat Wien gerade einige hundert PC von Linux nach Vista...


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