Abo
  • Services:

Kindle-Besitzer aufgeschmissen nach Account-Sperrung

Kein Abruf gekaufter elektronischer Bücher nach Sperrung des Kundenkontos

Weil Amazon das zugehörige Kundenkonto gesperrt hatte, konnte der Besitzer eines Kindle 2 seinen E-Book-Reader nur noch eingeschränkt nutzen. Eine Reihe von Funktionen des Gerätes erfordert ein gültiges Kundenkonto bei Amazon.

Artikel veröffentlicht am ,

Nachdem Amazon sein Kundenkonto geschlossen hatte, konnte der Besitzer eines Kindle 2 sein Gerät nur noch eingeschränkt nutzen, schreibt er im E-Book-Forum Mobile Read.

Stellenmarkt
  1. Rücker + Schindele Beratende Ingenieure GmbH, München
  2. BWI GmbH, Bonn, Strausberg, Wilhelmshaven, München

Nicht nur, dass der Nutzer, der unter dem Namen Ian auftritt, keine digitalen Bücher mehr erwerben könne. Da das Kundenkonto gesperrt sei, komme er auch an die digitalen Bücher, die er bereits gekauft habe, nicht mehr heran. Amazon bietet den Kindle-2-Käufern die Möglichkeit, eine Onlinebibliothek einzurichten. Sie müssen also die bei Amazon erworbenen elektronischen Bücher nicht auf dem Kindle oder auf ihrem Computer speichern, sondern können sie immer wieder drahtlos von Amazon laden.

Diese Funktionen standen Ian nicht mehr zur Verfügung. Er habe jetzt "einen 359 US-Dollar teuren Ziegelstein, der keinen Garantieschutz habe, den ich nicht wie vorgesehen nutzen und den ich nicht zurückgeben kann (nicht, dass ich das wollte, ich will nur weiter lesen können!)", klagte er.

Ganz unbrauchbar ist das Gerät indes nicht: Es verfügt neben der 3G-Schnittstelle, über die Nutzer drahtlos Bücher bei Amazon kaufen und laden können, auch über eine USB-2.0-Schnittstelle, über die Lesestoff auch vom Computer aus auf den E-Book-Reader geladen werden kann. Da das Gerät verschiedene Formate lesen kann, sind die Besitzer auch nicht auf Amazon als einzigen Händler angewiesen.

Schlimmer dürfte indes sein, dass Kindle-Nutzer, wenn Amazon ihren Account sperrt, auch die über das Gerät abonnierten Blogs, Zeitungen und Zeitschriften nicht mehr bekommen. Eine Reihe von Medien in den USA bietet für das Kindle verbilligte elektronische Ausgaben an, darunter Tageszeitungen wie die New York Times und Wall Street Journal oder Magazine wie Time oder der New Yorker. Die Inhalte werden automatisch drahtlos auf das Gerät geladen.

Amazon hatte Ian den Zugang gesperrt, weil dieser nach Ansicht des Onlinehändlers zu viele gekaufte Waren zurückgegeben hatte und dafür sein Geld zurückerstattet haben wollte. Ian bestreitet die Vorwürfe. Er habe nur fehlerhafte Geräte zurückgegeben, beharrt er.

Die Sperrung scheint kein Einzelfall zu sein: Das US-Verbraucherschutzblog The Consumerist berichtete im September 2008, dass Amazon eine Reihe von Kundenkonten deaktiviert habe. Als Gründe nannte der Onlinehändler seinerzeit zu viele parallel angemeldete Nutzerkonten, Lieferungen an zu viele Adressen und ebenfalls zu viele Retouren.

Nachdem Ian mehrfach bei Amazon protestiert hat, hat der Onlinehändler sein Kundenkonto inzwischen wieder reaktiviert.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. bei Alternate vorbestellen
  2. 194,90€ + Versand mit Gutschein: RYZEN20 (Bestpreis!)
  3. ab 399€

OnlineGamer 20. Apr 2009

Bist du auch so ein Internetausdrucker?

KMX 20. Apr 2009

Einerseits ging es nicht um Kulanz, aber andererseits hast du Recht, dass ein Händler...

nate 20. Apr 2009

Ja. Außer dem Kindle beherrschen alle E-Book-Reader das PDF-Format. Allerdings ist PDF...

Schnuckelbärchen 19. Apr 2009

Wer bei DRM-Abzockern kauft ist selber schuld.

boing 19. Apr 2009

"...denn Sony ist grundsätzlich und ausschließlich an den Kundeninteressen...


Folgen Sie uns
       


Shadow of the Tomb Raider - Golem.de live Teil 1

In Teil 1 im Livestream zu Shadow of the Tomb Raider gibt es zahlreiche Grafik-Menüs, schöne Screenshots und Laras Start in die Apokalypse.

Shadow of the Tomb Raider - Golem.de live Teil 1 Video aufrufen
iPhone Xs, Xs Max und Xr: Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?
iPhone Xs, Xs Max und Xr
Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?

Apples neue iPhones haben neben dem Nano-SIM-Slot eine eingebaute eSIM, womit der Konzern erstmals eine Dual-SIM-Lösung in seinen Smartphones realisiert. Die Auswahl an Netzanbietern, die eSIMs unterstützen, ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz aber eingeschränkt - ein Überblick.
Von Tobias Költzsch

  1. Apple Das iPhone Xr macht's billiger und bunter
  2. Apple iPhone Xs und iPhone Xs Max sind bierdicht
  3. Apple iPhones sollen Stiftunterstützung erhalten

Energietechnik: Die Verlockung der Lithium-Luft-Akkus
Energietechnik
Die Verlockung der Lithium-Luft-Akkus

Ein Akku mit der Energiekapazität eines Benzintanks würde viele Probleme lösen. In der Theorie ist das möglich. In der Praxis ist noch viel Arbeit nötig.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Elektroautos CDU will Bau von Akkuzellenfabriken subventionieren
  2. Brine4Power EWE will Strom unter der Erde speichern
  3. Forschung Akku für Elektroautos macht es sich im Winter warm

SpaceX: Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen
SpaceX
Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen

Ein japanischer Milliardär ist der mysteriöse erste Kunde von SpaceX, der um den Mond fliegen will. Er will eine Gruppe von Künstlern zu dem Flug einladen. Die Pläne für das Raumschiff stehen kurz vor der Fertigstellung.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Mondwettbewerb Niemand gewinnt den Google Lunar X-Prize

    •  /