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USB-Datenträger mit Selbstlöschung und Kopierschutz

Fujitsu will Unternehmensdaten besser schützen helfen. Zum Schutz vor unbefugtem Zugriff löscht sich ein USB-Datenträger-Prototyp von Fujitsu Laboratories nach einer festgelegten Zeitspanne selbst. Außerdem verhindert eine Software das unerlaubte Kopieren und Weitergeben der Daten.
/ Christian Klaß
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Fujitsus "Secure USB Memory Device Prototype" enthält einen Prozessor und einen Akku. Wird der USB-Datenträger nach einer vorbestimmten Zeit in einen nicht autorisierten PC gesteckt, kann es die Daten löschen oder sich deaktivieren und den Zugriff damit verweigern. So können sensible Daten zwar transportiert werden, bei Verlust des Datenträgers werden sie jedoch automatisch nach beispielsweise 24 Stunden gelöscht.

In Kombination mit Fujitsus "File Redirect Technology" soll zudem der Zugriff auf die Daten und deren Vervielfältigung kontrolliert werden können. Eine auf dem PC zu installierende Software ermöglicht dann zwar den Zugriff, kann aber laut Fujitsu dafür sorgen, dass die Daten nur vom selbstlöschenden USB-Datenträger auf festgelegte Unternehmensserver oder in bestimmte Verzeichnisse auf einem Unternehmens-PC gesichert werden dürfen. Die Software kann im anderen Fall vorgaukeln, dass die Daten korrekt kopiert wurden.

Fujitsu arbeitet daran, seine Technik zur Marktreife weiterzuentwickeln – interne Tests mit dem Selbstlösch-USB-Datenträger laufen bereits.


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