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Das Schnellstartsystem Presto ist verfügbar

Linux-System kostet 20 US-Dollar. Xandros bietet sein auf Linux basierendes Schnellstartsystem Presto zum Kauf an. Die Software ist in erster Linie für Windows-Notebooks gedacht und setzt keine Spezialhardware voraus.
/ Julius Stiebert
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Unter prestomypc.com(öffnet im neuen Fenster) kann Presto ab sofort für 20 US-Dollar gekauft werden. Bei Presto handelt es sich um ein Schnellstartsystem für Windows-Computer, das anders als einige Konkurrenzsysteme nicht von speziellen Chips abhängig ist. So liegt Presto selbst auch nicht in einem Flash-Baustein auf dem Mainboard, sondern wird als Image auf der Windows-Festplatte abgelegt. Die Installation ist unter Windows XP und Windows Vista möglich.

Presto richtet zudem den Grub-Bootloader ein, der künftig beim Systemstart die Wahl zwischen Windows und Presto lässt. In Presto stehen dem Anwender Programme wie Firefox, Skype und OpenOffice.org zur Verfügung. Über den Dateimanager lässt sich auf die Windows-Partition zugreifen.

Da sich hinter Presto ein normales Linux verbirgt, lässt es sich erweitern. Zusätzliche Anwendungen bietet Xandros über den Presto Application Store(öffnet im neuen Fenster) an. Xandros verwendet dafür das eigene Click-and-Run-System . Das wurde ursprünglich vom Linux-Anbieter Linspire entwickelt, den Xandros 2008 gekauft hat .

Wer bereits die Presto-Beta installiert hat, soll seinen Lizenzschlüssel ebenfalls über den Application Store erwerben und die Installation damit dauerhaft freischalten können.


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