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Toshiba: Leichter 13-Zöller und neue Einsteigernotebooks

Einige Modelle mit vorinstalliertem 32-Bit- und 64-Bit-Vista. Satellite U400, P300 und L300 heißen die neuen Modelle von Toshiba. Hinter diesen Nummern verbergen sich jeweils ein 13-Zoll-, ein 17-Zoll- und ein 15-Zoll-Modell. Die Notebooks sind alle recht günstig, was auch daran liegt, dass Toshiba auf schnelles GBit-LAN einfach verzichtet.
/ Andreas Sebayang
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Toshiba hat gleich mehrere neue Modelle seiner Satellite-Notebook-Serie angekündigt. Vor allem das 13-Zoll-Modell (1.280 x 800) U400 wirkt interessant, da es für einen Preis von 699 Euro recht leicht ist. Toshiba rundet in der Pressemitteilung allerdings großzügig auf ein Gewicht von 1,9 kg ab. Das Datenblatt nennt ein Minimalgewicht von 1,97 kg. Toshiba nutzt im U400 entweder einen Intel Pentium Dual-Core oder einen Core 2 Duo der P7000-Serie. Als Chipsatz nutzt Toshiba je nach Modell einen GL40 oder GM45 mit integrierter GMA-X4500MHD-Grafik. Der Arbeitsspeicher liegt bei 2 bis 4 GByte. Auch hier kommt es auf das Modell an.

Im drahtgebundenen Netzwerk ist das günstigste U400 nicht besonders schnell. Toshiba verbaut nur einen Fast-Ethernet-Anschluss. Auch drahtlos macht das Notebook keine gute Figur und unterstützt nur WLAN-Access-Points, die nach dem 802.11b/g-Standard (54 MBit/s) funken. Den deutlich schnelleren n-Draft beherrschen nur teurere Modelle des U400 und bieten damit neben der höheren Geschwindigkeit (300 MBit/s) auch ein mögliches Ausweichen auf das 5-GHz-Band. Schnelles LAN gibt es aber auch bei den teureren Modellen nicht. Dafür ist das aktuelle Bluetooth 2.1+EDR bei allen Modellen Standard.

Für das Speichern von Daten gibt es maximal 250 GByte Festplattenplatz (5.400 U/min) sowie einen DVD-Brenner. Bei den Anschlüssen bietet das U400 neben zahlreichen Standardanschlüssen Firewire, ExpressCard, einen Kartenleser und HDMI.

Toshiba setzt beim U400 Windows Vista Home Premium ein. Der Anwender kann bei der Einrichtung des Notebooks selbst entscheiden, ob er lieber die 32-Bit- oder die 64-Bit-Version installieren will. Bei Modellen mit mehr Arbeitsspeicher bietet sich die 64-Bit-Version an. Das gilt auch für ein größeres Notebook von Toshiba.

Neben dem U400 hat Toshiba noch ein 17-Zoll-Modell (1.440 x 900 Pixel) angekündigt. Die Preise liegen für die P300-Modelle zwischen 799 und 1.349 Euro. Sie haben eine zusätzliche Grafikkarte. Je nach Modell steckt entweder eine Radeon 3470 (256 MByte RAM) oder eine Radeon 3670 (512 MByte RAM) in dem Notebook. GbE-Netzwerke mit 1 GBit/s unterstützt auch das P300, trotz des höheren Preises und des Umstands, dass es mit fast 3,2 Kilo eher zu Hause bleibt, nicht. Die WLAN- und Bluetooth-Optionen ähneln dem U400.

Nennenswerte Anschlüsse des P300 sind ein ExpressCard-Steckplatz, ein Kartenleser, Firewire 400 sowie ein HDMI-Ausgang. Sowohl das U400 als auch das P300 haben jeweils eine kombinierte eSATA-USB-Buchse, die wie die anderen USB-Buchsen auch "Sleep & Charge" unterstützt. So kann der Anwender etwa sein Telefon oder seinen MP3-Player aufladen, während das Notebook ausgeschaltet ist.

Alle Geräte sind mit einem DVD-Brenner ausgestattet. Ein Blu-ray-Laufwerk gibt es vom ehemaligen HD-DVD-Verfechter im P300 nicht. Bei den verbauten Prozessoren wird es etwas unübersichtlich. Toshiba nutzt sowohl CPUs von AMD als auch von Intel. Erkennbar ist das an dem P300 D . Diese Notebooks haben einen Athlon X2 im Gehäuse.

Dieselbe Unterscheidung gilt auch für die günstige L300er-Serie. Sie nutzt Intels Pentium Dual-Core T3400 (2,16 GHz) oder AMDs Sempron SI-40 (2 GHz). Die Preise für die 15-Zoll-Notebooks fangen bei 499 Euro an. Dafür muss der Anwender aber einige Kompromisse eingehen. So haben die Notebooks auch hier nur Fast-Ethernet-Anschlüsse und die WLAN-Karten beherrschen nur 802.11b/g. An der Arbeitsspeicherausstattung wurde nicht gespart. Sie liegt bei allen Geräten zwischen 2 und 3 GByte. Die Festplatten werden mit 160 bis 320 GByte angeboten. Die Onboard-Grafik setzt je nach Modell auf einen Radeon-3100- oder GMA4500-Kern. Beide Kerne sind nicht besonders schnell.

Die L300er-Serie gibt es mit Windows Vista Home Premium, Home Basic oder auch ganz ohne Betriebssystem. Die Vista-Versionen sind beim L300 nur als 32-Bit-Variante zu haben.

Laut Toshiba sind die neuen Notebooks bereits verfügbar.


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