Abo
  • Services:

Test: HP Pavilion dv2 - das Ultraportable für jedermann?

Erstes Notebook mit AMDs Neo-Prozessor

Mit der Serie Pavilion dv2 wollen Hewlett-Packard und AMD eine neue Geräteklasse begründen. Notebooks unter 2 Kilogramm mit schlankem Gehäuse sollen damit bezahlbar werden. Der dafür erfundene Prozessor "Neo" ist jedoch nur wenig schneller als Atom-CPUs in Netbooks.

Artikel veröffentlicht am ,

Netbooks zu Preisen von 200 bis 400 Euro sind inzwischen Mitnahmegeräte, bei denen um jede 10 Euro Preisunterschied gekämpft wird. Beinahe wöchentlich kommen neue Geräte auf den Markt, die technischen Daten sind fast immer gleich: Atom-Prozessor und ein 9 bis 10 Zoll großes Display definieren die Geräteklasse.

Dabei ist das nicht naturgegeben, sondern vor allem eine Einschränkung von Microsoft: Nur für Geräte mit maximal 10 Zoll Displaydiagonale gibt es die ULCPC-Lizenz von Windows XP, die nach unbestätigten Angaben von Netbook-Herstellern schon für unter 10 US-Dollar zu haben ist. Dieser günstige Preis ist einer der Hauptgründe, warum Netbooks so billig sind. Für größere Geräte bietet Microsoft nur Vista an, dessen Lizenz die Hersteller ein Mehrfaches kostet.

Damit bleiben die Netbooks vor allem durch das Display ein Kompromiss, der zum täglichen und stundenlangen Arbeiten nicht taugt. Für den geplanten Einsatzbereich von Surfen, Mailen, Chatten reicht die Anzeige jedoch aus.

Wie Intel zur Cebit 2009 bekanntgab, vermuten die Hardwarehersteller zwischen den Netbooks und den Standardnotebooks jedoch eine Marktlücke. Die Anwender, die einen Mobilrechner nur gelegentlich nutzen, wollen angeblich ein größeres Display und mehr Rechenleistung. Zudem sind besonders leichte, flache und schicke Rechner bisher sehr teuer.

Stellenmarkt
  1. PARI Pharma GmbH, Gräfelfing, Gilching, Weilheim
  2. ING-DiBa AG, Nürnberg

Das liegt vor allem an den kostspieligen Prozessoren, die AMD und Intel als Low-Voltage (LV) und Ultra-Low-Voltage (ULV) kennzeichnen. Intel will hier günstigere Modelle mit einer TDP von nicht mehr als 10 Watt anbieten, AMD war aber diesmal schneller. Der aus den Embedded-Produkten abgeleitete "Athlon Neo MV-40" hat zwar eine TDP von 15 Watt, dabei ist aber der Speichercontroller schon in der CPU integriert. Das gibt es bei Intels Notebookprozessoren noch nicht.

Rund um diese CPU hat HP das erste der günstigen Ultraportables gebaut, die Serie "Pavilion dv2". AMD stellte zum Test die mittlere Ausstattungsvariante mit Vista Home Premium und der diskreten GPU Radeon HD 3410 zur Verfügung. Das Notebook mit 12-Zoll-Display heißt in dieser Version mit vollem Namen "HP Pavilion dv2-1050eg" und kostet 699 Euro.

Test: HP Pavilion dv2 - das Ultraportable für jedermann? 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5
  6. 6
  7. 7
  8.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. Fractal Design Meshfy Light Tint 69,90€)
  2. 34,99€
  3. 119,90€

Keda80 05. Mai 2010

So habe es ein Jahr später bei Ebay wow für unter 300 Euro geholt und bin gespannt. Für...

Andre0815 17. Apr 2009

k.t.

Ertypolizygh 16. Apr 2009

Rummeckern mag nichts helfen, aber nicht kaufen muss helfen. Wer kauft bestätigt die...

cba 16. Apr 2009

Klar, der wäre mit einem 780G Derivat imho noch geringer, als mit dem 690G Derivat, das...

Lachmichweg 16. Apr 2009

Na da hat aber jemand echt Ahnung... Nur weil du und vielleicht welche die auch zu blöde...


Folgen Sie uns
       


Intel NUC8 (Crimson Canyon) - Test

Der NUC8 alias Crimson Canyon ist der erste Mini-PC mit einem 10-nm-Chip von Intel. Dessen Grafikeinheit ist aber deaktiviert, weshalb Intel noch eine Radeon RX 540 verlötet. Leider steckt im System eine Festplatte, weshalb der NUC8 sehr träge reagiert und vergleichsweise laut wird.

Intel NUC8 (Crimson Canyon) - Test Video aufrufen
Geforce GTX 1660 im Test: Für 230 Euro eine faire Sache
Geforce GTX 1660 im Test
Für 230 Euro eine faire Sache

Die Geforce GTX 1660 - ohne Ti am Ende - rechnet so flott wie AMDs Radeon RX 590 und kostet in etwa das Gleiche. Der klare Vorteil der Nvidia-Grafikkarte ist die drastisch geringere Leistungsaufnahme.

  1. EC2 G4 AWS nutzt Nvidias Tesla T4 für Inferencing-Cloud
  2. Zotac Geforce GTX 1660 Ti im Test Gute 1440p-Karte für unter 300 Euro
  3. Nvidia Turing OBS unterstützt Encoder der Geforce RTX

Fido-Sticks im Test: Endlich schlechte Passwörter
Fido-Sticks im Test
Endlich schlechte Passwörter

Sicher mit nur einer PIN oder einem schlechten Passwort: Fido-Sticks sollen auf Tastendruck Zwei-Faktor-Authentifizierung oder passwortloses Anmelden ermöglichen. Golem.de hat getestet, ob sie halten, was sie versprechen.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. Datenschutz Facebook speicherte Millionen Passwörter im Klartext
  2. E-Mail-Marketing Datenbank mit 800 Millionen E-Mail-Adressen online
  3. Webauthn Standard für passwortloses Anmelden verabschiedet

Gesetzesinitiative des Bundesrates: Neuer Straftatbestand Handelsplattform-Betreiber im Darknet
Gesetzesinitiative des Bundesrates
Neuer Straftatbestand Handelsplattform-Betreiber im Darknet

Eine Gesetzesinitiative des Bundesrates soll den Betrieb von Handelsplattformen im Darknet unter Strafe stellen, wenn sie Illegales fördern. Das war auch bisher schon strafbar, das Gesetz könnte jedoch vor allem der Überwachung dienen, kritisieren Juristen.
Von Moritz Tremmel

  1. Security Onionshare 2 ermöglicht einfachen Dateiaustausch per Tor
  2. Tor-Netzwerk Britischer Kleinstprovider testet Tor-SIM-Karte
  3. Tor-Netzwerk Sicherheitslücke für Tor Browser 7 veröffentlicht

    •  /