Abo
  • Services:

Test: HP Pavilion dv2 - das Ultraportable für jedermann?

Fazit

Das HP Pavilion dv2 ist ein sympathischer kleiner Blender. Was aussieht wie ein vollwertiges Notebook in auffälligem Design ist in Wirklichkeit nur ein Netbook im XL-Format. Allerdings eines mit Grafik, die sämtliche HD-Videos wiedergibt und mit der sich auch moderne Spiele zumindest einmal ausprobieren lassen. Um sie unterwegs zu installieren, fehlt aber das optische Laufwerk.

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Stuttgart
  2. ING-DiBa AG, Frankfurt, Nürnberg

Der AMD-Prozessor Neo MV-40 ist im Schnitt nur ein Drittel schneller als der in Netbooks am häufigsten verbaute Atom N270. Da Vista zum Einsatz kommt - die ULCPC-Lizenz von Windows XP gibt es nicht für 12-Zoll-Geräte -, fehlt der zweite Kern oder zumindest HyperThreading besonders. Wie für Netbooks gilt aber auch beim dv2: Für Surfen, Mailen, Chatten ist die Leistung völlig ausreichend. Schon komplexe Flash-Seiten und hochauflösende Flash-Videos überfordern den Neo jedoch.

Ergonomischer als die meisten Netbooks ist das dv2 aber in jedem Fall. Dazu tragen die hervorragende Tastatur und vor allem das größere Display bei. Es spiegelt zwar sehr stark, stellt aber alle Windows-Dialoge vollständig dar, die 33 Prozent mehr Pixel in der Höhe fordern beim Surfen weit weniger Scrollen als auf 10-Zoll-Netbooks.

Der Akku steht nur wenig über
Der Akku steht nur wenig über
Als mobiler Videospieler für den Filmabend bei Freunden taugt das HP-Notebook dank HDMI ebenfalls. Wenn das Netzteil nicht dabei ist, reicht der Akku aber nur für einen Zwei-Stunden-Streifen. Unterwegs gehen die in der Praxis erreichbaren drei Stunden Laufzeit bei Standardanwendungen noch in Ordnung, wer ein Arbeitsgerät für den Außeneinsatz braucht, greift ohnehin zu anderen Geräten.

Für die knapp 700 Euro des Testgeräts - die Version ohne diskrete GPU ist 100 Euro billiger - gibt es allerdings schon deutlich besser ausgestattete Notebooks, die zudem viel schneller sind. Sie wiegen in der Regel aber etwas mehr und sind nicht so flach. Damit muss das Design des Geräts den Ausschlag geben. Für einen Spontankauf beim Elektronikmarkt ist das Pavilion zu teuer.

Ob die Rechnung der Hardwarehersteller aufgeht, zwischen Net- und Notebooks mit den günstigen Ultraportables eine neue Kategorie zu etablieren, entscheiden wie immer die Kunden. AMD und HP sind diesmal die ersten auf dem Markt. Richtig interessant wird die neue Geräteklasse aber erst durch Konkurrenzdruck. Wenn Intel seine versprochenen günstigen Notebookprozessoren, die mehr Leistung haben als der Atom, endlich liefern kann.

 Test: HP Pavilion dv2 - das Ultraportable für jedermann?
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7. 6
  8. 7


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-70%) 14,99€
  2. 4,99€
  3. 29,95€
  4. 2,50€

Keda80 05. Mai 2010

So habe es ein Jahr später bei Ebay wow für unter 300 Euro geholt und bin gespannt. Für...

Andre0815 17. Apr 2009

k.t.

Ertypolizygh 16. Apr 2009

Rummeckern mag nichts helfen, aber nicht kaufen muss helfen. Wer kauft bestätigt die...

cba 16. Apr 2009

Klar, der wäre mit einem 780G Derivat imho noch geringer, als mit dem 690G Derivat, das...

Lachmichweg 16. Apr 2009

Na da hat aber jemand echt Ahnung... Nur weil du und vielleicht welche die auch zu blöde...


Folgen Sie uns
       


HMD zeigt das Nokia 210 (MWC 2019)

Das Nokia 210 ist ein 2,5G Featurephone.

HMD zeigt das Nokia 210 (MWC 2019) Video aufrufen
Geforce GTX 1660 im Test: Für 230 Euro eine faire Sache
Geforce GTX 1660 im Test
Für 230 Euro eine faire Sache

Die Geforce GTX 1660 - ohne Ti am Ende - rechnet so flott wie AMDs Radeon RX 590 und kostet in etwa das Gleiche. Der klare Vorteil der Nvidia-Grafikkarte ist die drastisch geringere Leistungsaufnahme.

  1. EC2 G4 AWS nutzt Nvidias Tesla T4 für Inferencing-Cloud
  2. Nvidia Turing OBS unterstützt Encoder der Geforce RTX
  3. Geforce GTX 1660 Ti im Test Nvidia kann Turing auch günstig(er)

Trüberbrook im Test: Provinzielles Abenteuer
Trüberbrook im Test
Provinzielles Abenteuer

Neuartiges Produktionsverfahren, prominente Sprecher: Das bereits vor seiner Veröffentlichung für den Deutschen Computerspielpreis nominierte Adventure Trüberbrook bietet trotz solcher Auffälligkeiten nur ein allzu braves Abenteuer in der deutschen Provinz der 60er Jahre.
Von Peter Steinlechner

  1. Quellcode Al Lowe verkauft Disketten mit Larry 1 auf Ebay
  2. Wet Dreams Don't Dry im Test Leisure Suit Larry im Land der Hipster
  3. Life is Strange 2 im Test Interaktiver Road-Movie-Mystery-Thriller

Display-Technik: So funktionieren Micro-LEDs
Display-Technik
So funktionieren Micro-LEDs

Nach Flüssigkristallanzeigen (LCD) mit Hintergrundbeleuchtung und OLED-Bildschirmen sind Micro-LEDs der nächste Schritt: Apple arbeitet daran für Smartwatches und Samsung hat bereits einen Fernseher vorgestellt. Die Technik hat viele Vorteile, ist aber aufwendig in der Fertigung.
Von Mike Wobker

  1. AU Optronics Apple soll Wechsel von OLEDs zu Micro-LEDs vorbereiten

    •  /