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Test: HP Pavilion dv2 - das Ultraportable für jedermann?

Benchmarks und Akkulaufzeit

Daten des Neo-Prozessors
Daten des Neo-Prozessors
Von besonderem Interesse war bei diesem Test AMD neuer Prozessor, der Neo MV-40. Er besitzt nur einen Kern mit K8-Architektur, ist also ein Athlon 64. Mit Out-of-Order-Design, 1,6 GHz und 512 KByte L2-Cache sollte er zumindest von der Papierform her Intels In-Order-CPU Atom N270 überlegen sein, mit der wir den Neo folglich auch verglichen haben.

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Als Atom-Netbook kam dabei das Asus S101 zum Einsatz, das mit 599 Euro auch in einem ähnlichen Preisrahmen und dem Schwerpunkt auf Design auch für eine ähnliche Zielgruppe gedacht ist. Die SSD ist mit 80 MByte/s beim Lesen genauso schnell wie die Festplatte des dv2, die beim Schreiben aber gegenüber den 50 MByte/s des Asus einen Vorteil hat. Das Netbook haben wir zudem auf 2 GByte DDR2-Speicher aufgerüstet.

Vor allem die Anwendungsbenchmarks, die aus unserem Parcours für Prozessoren stammen, sind aber nicht unmittelbar vergleichbar: Auf dem Netbook lief Windows XP, auf dem HP-Notebook Windows Vista Home Premium. Zum Vergleich der reinen Rechenleistung haben wir darum einige andere Notebook- und Desktopprozessoren vermessen, um den Neo einordnen zu können.

Mit Ausnahme des Single-Thread-Tests SuperPi, der stark von Out-of-Order-CPUs profitiert, ist der Neo im Schnitt 20 bis 30 Prozent schneller als der Atom. Das klingt nach mehr Leistung, als beim Anwender ankommt: Vista fühlt sich auf dem dv2 viel träger an als mit einem Dual-Core-Prozessor, weil das Betriebssystem Threads nicht verteilen kann.

Bei den Tests mit 3DMark 2001 SE (den wir auf Netbooks standardmäßig verwenden) und 3DMark06 (der auf Intels 945GSE-Grafik nicht vollständig funktioniert) ist das HP-Notebook um Größenordnungen schneller. Der externe Grafikprozessor Radon HD 3410 ist mit nur 40 Shadereinheiten zwar das kleinste Modell der mobilen GPUs von AMD, aber anderer Chipsatzgrafik immer noch deutlich überlegen. Einfachere Titel wie World of Warcraft laufen flüssig, modernere Spiele kann man immerhin mit allen Effekten ausprobieren - für echten Spielegenuss reicht die Leistung mit einstelligen Frameraten aber nicht.

Die externe GPU und der mit 15 Watt TDP nicht allzu sparsame Prozessor saugen jedoch kräftig am Akku, auch wenn HP für das Modell 1050eg schon einen 6-Zellen-Akku mit 55 Wattstunden mitliefert. In unserem Worst-Case-Test mit 3DMark2001 in einer Schleife mit voller Displayhelligkeit, ohne Stromsparfunktionen und mit WLAN gab das Notebook folglich schon nach einer Stunde und 34 Minuten auf.

Bei Installationsarbeiten und beim Surfen mit mittlerer Helligkeit war das Gerät jedoch drei Stunden und sechs Minuten nutzbar. Schon dabei störte aber der Lüfter, der ständig läuft und unter Last auch in normalen Büroumgebungen unangenehm laut wird. Zwar findet sich im BIOS eine Option, die das ständige Rotieren abschalten soll. Die hilft aber nur bis nach dem Start von Vista, dann springt der Lüfter an und geht nicht mehr aus.

Insgesamt zeigt sich bei den Laufzeittests, dass die GPU viel mehr Leistung aufnimmt als der Prozessor. Der kennt im Übrigen laut CPU-Z nur zwei Taktfrequenzen: 800 MHz und 1,6 GHz. Feinere Abstufungen scheint es nicht zu geben.

Während der Cardreader von einer Sandisk Extreme III (SD) noch die vollen 20 MByte/s erreicht, bleiben die USB-Ports mit 22 MByte/s von einem Stick, der an Intel-Chipsätzen über 32 MByte/s liefert, unter ihren Möglichkeiten. Der WLAN-Durchsatz ist mit 2,74 MByte/s gut, das Ethernet mit 8,8 MByte/s ebenso.

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Keda80 05. Mai 2010

So habe es ein Jahr später bei Ebay wow für unter 300 Euro geholt und bin gespannt. Für...

Andre0815 17. Apr 2009

k.t.

Ertypolizygh 16. Apr 2009

Rummeckern mag nichts helfen, aber nicht kaufen muss helfen. Wer kauft bestätigt die...

cba 16. Apr 2009

Klar, der wäre mit einem 780G Derivat imho noch geringer, als mit dem 690G Derivat, das...

Lachmichweg 16. Apr 2009

Na da hat aber jemand echt Ahnung... Nur weil du und vielleicht welche die auch zu blöde...


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