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Activision-Blizzard verlässt PC-Spiele-Verband

US-Branchenverband verliert die Macher von World of Warcraft. Activision-Blizzard, der wohl weltweit wichtigste Entwickler für PC-Spiele, verlässt den wichtigsten amerikanischen Verband, der sich um die öffentliche Stellung von PC-Spielen kümmert. Dafür ist nun SecuRom ordentliches Mitglied der PC Gaming Alliance.
/ Peter Steinlechner
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Die PC Gaming Alliance kümmert sich darum, die Interessen der Hersteller von PC-Spielen in Öffentlichkeit und Medien zu vertreten. Jetzt hat der Verband ein Mitglied weniger: Activision-Blizzard ist ausgetreten – ausgerechnet das Unternehmen, aus dessen Studios das mit 11,5 Millionen Abonnenten weltweit wichtigste PC-Spiel World of Warcraft stammt. Gründe sind nicht bekannt. Allerdings engagiert sich die Firma ungern in derlei Organisationen: 2008 hatte das Management von Activision beschlossen, den plattformübergreifenden US-Verband Entertainment Software Association (ESA) zu verlassen. Grund waren damals die hohen Kosten, die Activision angeblich nicht einsparen, sondern wirkungsvoller einsetzen wollte.

Nach dem Ausscheiden von Activision-Blizzard ist Microsoft der einzige große Spielepublisher in der PC Gaming Alliance. Weitere Mitglieder sind kleinere Softwarehäuser wie Epic Games und Capcom sowie Hardwarefirmen wie Dell, AMD und Intel. Neues Mitglied im Kreis der Unterstützer der PC Gaming Alliance ist Sony DADC, der Hersteller des auch unter nicht schwarzkopierenden PC-Spielern unbeliebten Kopierschutzsystems SecuRom .


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