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Intel will sich an GCC beteiligen

Drei Intel-Mitarbeiter sollen Code zur GNU Compiler Collection beisteuern. Zwar pflegt Intel seine eigene Compilersuite, will sich aber nun auch an der GNU Compiler Collection (GCC) beteiligen. Drei Mitarbeiter sollen Code zum Projekt der Free Software Foundation (FSF) beisteuern.
/ Jens Ihlenfeld
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Die Intel-Mitarbeiterin Melanie Blower hat bei der FSF Formulare zur Urheberrechtsübertragung bei der FSF angefordert(öffnet im neuen Fenster) , um größere Codeteile zum GCC-Projekt beisteuern zu können. Neben ihr sollen auch zwei weitere, bislang namentlich nicht bekannte Intel-Mitarbeiter künftig Code zum GCC beisteuern.

Intel pflegt seine eigene Compilerkollektion ICC. Mit dem Aufkommen von Mehrkern und Intels Plänen für Multi-Core-Prozessoren werden Compiler für den Chiphersteller immer wichtiger. Nur wenn Entwickler über Werkzeuge verfügen, mit denen sie ihre Software auf die wachsende Zahl von CPU-Kernen anpassen können, können entsprechende Prozessoren ihre Leistung voll ausspielen. Zudem entwickelt Intel diverse andere Chips, beispielsweise für Netzwerkequipment, die für Kunden attraktiver werden könnten, wenn sie von GCC unterstützt werden.


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