Borderlands wechselt Grafikstil zaghaft aus
Im Spiel selbst hat Borderlands bis zu den jüngsten Diskussionen einen nicht besonders auffälligen Stil verwendet. Nach Zielgruppenbefragungen, so das Entwicklerstudio Gearbox, habe man sich allerdings entschieden, etwas mehr Comic-Optik ins Spiel zu bringen. Das heißt in Fachkreisen normalerweise "Cel-Shaded" und bezeichnet beispielsweise gut sichtbare Linien um Figuren. Das Ende 2008 veröffentlichte Prince of Persia verwendet eine Unterart dieses Stils.
In den Foren haben die Fans von Borderlands darauf weniger positiv reagiert als offenbar erwartet. Jedenfalls versucht Pitchford nun, den Grafikwechsel zu relativieren. Im offiziellen Forum des Spiels(öffnet im neuen Fenster) zieht er Vergleiche zur Autoindustrie: Die stelle bei Messen immer sehr auffällige Vehikel vor, die veröffentlichten Autos seien dann doch gewöhnlicher. "Das Gleiche passiert mit Videospielen" , so Pitchford, der dann auch einen Vergleich zwischen einer früh veröffentlichten Konzeptgrafik von Fallout 3 und dem endgültigen Spiel zieht. Den bei Borderlands verwendeten Grafikstil mag er nicht "Cel-Shaded" nennen, sondern bevorzugt den Terminus "Concept Art Style" .
Inhaltlich will Borderlands auf eine Mischung aus Action aus der Ich-Perspektive und Rollenspielelementen setzen. Gearbox vergleicht sein Spiel bei Präsentationen gerne indirekt mit Diablo – so gibt es ebenfalls zum Teil zufallsgenerierte Umgebungen. Außerdem soll es über eine halbe Million nutzbare Waffentypen geben, die allerdings ebenfalls zufallsgeneriert entstehen. Die Handlung versetzt Spieler als Kolonisten auf einen Wüstenplaneten namens Pandora. Der Titel soll noch 2009 für Windows-PC, Playstation 3 und Xbox 360 auf den Markt kommen.
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