Abo
  • Services:

Röhrenverstärker bringt digitalen Klängen Wärme bei

Peachtree Audio Nova in Deutschland erhältlich - Decco 2 folgt

Der vom US-Unternehmen Signal Path International entwickelte Röhrenverstärker Peachtree Audio Nova ist nun auch über den deutschen Handel zu beziehen. Das Gerät soll die digitale Musiksammlung aufpeppen, kann direkt an PCs angeschlossen werden und verfügt über einen Steckplatz für Sonos' ZonePlayer.

Artikel veröffentlicht am ,

Im Peachtree Audio Nova stecken ein Class-A-Röhrenvorverstärker, eine Class-A/B-Endstufe und ein Jitter-freier D/A-Wandler vom Typ ESS Sabre, der von John Westlake entwickelt wurde. Die Leistung gibt der Hersteller mit 2 x 80 Watt Sinusleistung an.

Stellenmarkt
  1. EXCO GmbH, Frankenthal
  2. Flughafen Düsseldorf GmbH, Düsseldorf

Zu den Schnittstellen zählen diverse analoge Ein- und Ausgänge, je zwei optische und koaxiale digitale Eingänge sowie ein USB-Anschluss. Über den lässt sich der Nova auch ohne eine Soundkarte vom PC ansteuern. Schaltnetzteilgeräusche werden durch galvanisch getrennte Eingänge für D/A-Wandler und USB-Anschluss vermieden. Reicht die Leistung der eingebauten Transistor-Endstufe nicht aus, kann man auch den hinter dem Röhrenvorverstärker sitzenden Ausgang (Pre-Out) für kräftigere Verstärker verwenden.

In der Rückseite des Nova-Gehäuses findet sich ein Schacht, in den ein Sonos-ZonePlayer vom Typ ZP80 und ZP90 passt. So können die Netzwerkaudioplayer verstaut werden. Einerseits um Platz zu sparen, andererseits weil das in "schwarz Hochglanz", "Kirsche" und "Rosewood" angebotene Echtholzfurnier des Nova nicht so recht zum Weiß der ZonePlayer passt. Eine ZonePlayer-Dockingstation ist das Nova nicht, Audio- und Stromkabel müssen weiterhin angeschlossen werden.

Die Auswahl der Klangquelle erfolgt entweder über Knöpfe an der Gehäusefront oder über eine beiliegende Fernbedienung. Boxen werden beim Nova nicht mitgeliefert. Der Hersteller hat sich für seine Verstärkermarke Peachtree Audio ein eigenes 2-Wege-Lautsprechersystem von Michael Kelly (Aerial Acoustics) entwickeln lassen und bietet es als Zubehör unter dem Namen DS4.5 an. Zudem entwickelt Signal Path International selbst Lautsprecher und verkauft sie unter seiner Marke Era.

In Deutschland können Händler den High-End-Verstärker Nova nun über den Distributor Robert Ross Audiophile Produkte GmbH beziehen. Der Preis im Handel liegt bei 1.299 Euro, allerdings findet sich in Preisvergleichen aktuell nur ein Händler. Deutschsprachige Informationen zu den Geräten gibt es unter www.peachtreeaudio.de.

In den USA wollte Signal Path das Peachtree Audio Nova eigentlich im Dezember 2008 für 1.199 US-Dollar ausliefern, es verspätete sich jedoch in den März/April 2009. Das Gerät stellt eine Weiterentwicklung des weniger leistungsstarken und mit weniger analogen und digitalen Schnittstellen bestückten Erstlings Decco dar. Dieser wird laut Robert Ross nicht mehr ausgeliefert - im Juni 2009 folgt der Decco 2 mit 2 x 40 Watt und ansonsten laut Datenblatt identischen Spezifikationen. Der Decco 2 wird 899 Euro kosten, in den USA vermutlich wie der erste Decco 899 US-Dollar.

Die Lautsprecher Peachtree Audio DS4.5 kosten hierzulande 600 Euro, in den USA 599 US-Dollar. Sie sind in Gloss Black und Rosewood erhältlich. Außerdem gibt es in den USA Decco- und DS4.5-Bundles zum Preis eines Nova ohne Boxen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 79,99€ (erscheint am 10. April)
  2. (pay what you want ab 0,88€)
  3. 99,99€ (versandkostenfrei)
  4. (u. a. 32 GB 6,98€, 128 GB 23,58€)

Martin Faber 06. Nov 2010

ja der olle Teac A1D ist echt scheiße mein 0815 Sony Verstärker ist deutlich besser und...

jockli 26. Okt 2010

@Sir Jectiver da hast du Rech der Teac A1-D ist wirklich Müll

Psyke 14. Apr 2009

Nein DAS hier ist brilliant. Da brauch man auch kein Gold-, Platin- oder KryptonitKabel...

Boy Michael 12. Apr 2009

Wenn man daruf jetzt George Michael und Boy George laufen lässt, wie warm wird der Klang...

Sir Jective 11. Apr 2009

omg Mehr muß ich dazu wohl nicht sagen


Folgen Sie uns
       


HP Spectre Folio - Test

Das HP Spectre Folio sieht außergewöhnlich aus, riecht gut und fühlt sich weich an. Das liegt an dem Echtleder, welches das Gehäuse einhüllt. Allerdings zeigen sich im Test die Nachteile des Materials.

HP Spectre Folio - Test Video aufrufen
Geforce GTX 1660 im Test: Für 230 Euro eine faire Sache
Geforce GTX 1660 im Test
Für 230 Euro eine faire Sache

Die Geforce GTX 1660 - ohne Ti am Ende - rechnet so flott wie AMDs Radeon RX 590 und kostet in etwa das Gleiche. Der klare Vorteil der Nvidia-Grafikkarte ist die drastisch geringere Leistungsaufnahme.

  1. EC2 G4 AWS nutzt Nvidias Tesla T4 für Inferencing-Cloud
  2. Nvidia Turing OBS unterstützt Encoder der Geforce RTX
  3. Geforce GTX 1660 Ti im Test Nvidia kann Turing auch günstig(er)

Trüberbrook im Test: Provinzielles Abenteuer
Trüberbrook im Test
Provinzielles Abenteuer

Neuartiges Produktionsverfahren, prominente Sprecher: Das bereits vor seiner Veröffentlichung für den Deutschen Computerspielpreis nominierte Adventure Trüberbrook bietet trotz solcher Auffälligkeiten nur ein allzu braves Abenteuer in der deutschen Provinz der 60er Jahre.
Von Peter Steinlechner

  1. Quellcode Al Lowe verkauft Disketten mit Larry 1 auf Ebay
  2. Wet Dreams Don't Dry im Test Leisure Suit Larry im Land der Hipster
  3. Life is Strange 2 im Test Interaktiver Road-Movie-Mystery-Thriller

Display-Technik: So funktionieren Micro-LEDs
Display-Technik
So funktionieren Micro-LEDs

Nach Flüssigkristallanzeigen (LCD) mit Hintergrundbeleuchtung und OLED-Bildschirmen sind Micro-LEDs der nächste Schritt: Apple arbeitet daran für Smartwatches und Samsung hat bereits einen Fernseher vorgestellt. Die Technik hat viele Vorteile, ist aber aufwendig in der Fertigung.
Von Mike Wobker

  1. AU Optronics Apple soll Wechsel von OLEDs zu Micro-LEDs vorbereiten

    •  /