Bumptop: Neuartiger 3D-Desktop mit stapelbaren Objekten
Einzelne Objekte kann der Nutzer verschieben, drehen und in der Größe verändern. Wenn das Objekt mit einem Vorschaubild versehen ist, wird dieses mit vergrößert. Die größeren Objekte sollen eine höhere Dringlichkeit bedeuten oder zeigen, dass der Anwender diese Datei oder dieses Programm besonders häufig nutzt. Bequem lassen sich mehrere Objekte stapeln und diesen Stapel kann der Anwender einfach mit dem Mausrad durchblättern. Das orientiert sich an einem Papierstapel auf einem realen Schreibtisch.
Alternativ dazu kann der Stapelinhalt auf ein Gitter verteilt werden. Diese Funktion dient auch dazu, schnell Ordnung auf dem Desktop zu schaffen. Sind alle Symbole markiert, werden diese nach Dateitypen zusammengefasst und auf entsprechende Stapel verteilt. Generell kann der Anwender Inhalte auf dem Desktop bequem finden, indem er den Namen des Dokuments oder der Applikation eingibt. Gefundene Treffer werden markiert und der Nutzer kann sie aufrufen. Mehrere Suchtreffer können zu einem Stapel zusammengefasst werden.
Mit einem Doppelklick zoomt der Nutzer auf die auf dem Desktop abgelegten Fotos, so dass sie schnell vergrößert erscheinen, ohne eine separate Anwendung zu öffnen. Der Desktopbildausschnitt zeigt einfach die Fotos, der Nutzer kann dann etwa mit den Pfeiltasten zwischen den Bildern wechseln.
Die Software weist außerdem eine Anbindung an Social Networks auf. Schiebt der Nutzer etwa ein Foto auf das Facebook-Symbol, wird das Bild automatisch auf Facebook hochgeladen. Weitere Arbeitsschritte sind nicht erforderlich. Aber auch das Versenden von Fotos per E-Mail soll so einfach möglich sein. Wird ein externes Laufwerk wie etwa ein USB-Stick angeschlossen, genügt das Ziehen eines Objekts auf das USB-Stick-Symbol, um Daten darauf zu kopieren.
Bumptop Pro(öffnet im neuen Fenster) gibt es für Windows XP und Vista zum Preis von 29 US-Dollar in englischer Sprache. Es steht auch eine kostenlose Version(öffnet im neuen Fenster) als Download bereit, die allerdings zahlreiche Einschränkungen hat. So können nur zwei Notizen abgelegt werden, die Bildvorschau ist immer mit einem Wasserzeichen versehen und das Durchblättern von Symbolstapeln geht gar nicht. Gleiches gilt für das automatische Vergrößern oft genutzter Symbole und das automatische Einbinden eines Icons für externe Laufwerke.



