Microsoft soll 388 Millionen Dollar Strafe zahlen

Streit um Tool zur Registrierung von Software wird teuer

Microsoft soll Tools zur Registrierung von Windows XP und Office von einem kleinen Unternehmen aus Singapur kopiert haben. Das hat ein Gericht in Rhode Island befunden und 388 Millionen US-Dollar Strafe verhängt.

Artikel veröffentlicht am ,

Der Softwarekonzern Microsoft soll eine Geldstrafe in Höhe von 388 Millionen US-Dollar an ein Unternehmen aus Singapur zahlen. Ein Bundesgericht in Rhode Island hat entschieden, dass Microsoft in Windows XP, Office XP und Windows Server 2003 ein Patent von Uniloc Singapore und Uniloc USA verletzt. Dabei geht es um Technologie zur Registrierung von Software.

Stellenmarkt
  1. Softwareentwickler (m/w/d)
    i-SOLUTIONS Health GmbH, Bochum
  2. Leiter (m/w/d) Softwareentwicklung Innovationen für Healthcare & Medizinprodukte
    USP SUNDERMANN CONSULTING Unternehmens- und Personalberatung, Murr
Detailsuche

Uniloc hatte die Klage im Oktober 2003 eingereicht. Microsoft erklärte, es verwende eine andere Methode zur Registrierung von Software und nannte das Patent von Uniloc trivial. "Wir sind sehr enttäuscht von dem Urteil", sagte Microsoft-Sprecher David Bowermaster. "Wir glauben, dass wir nicht gegen das Patent verstoßen, dass es ungültig ist, und dass diese Zuerkennung von Schadenersatz rechtlich und faktisch nicht fundiert ist. Wir werden in Berufung gehen."

Microsoft kann laut dem Geschäftsbericht zum zweiten Geschäftsquartal, in dem ein Gewinn von 4,17 Milliarden US-Dollar und ein Umsatz von 16,6 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet wurde, den Betrag von 388 Millionen US-Dollar in acht Geschäftstagen einspielen.

Das Gericht befand Microsoft schuldig, wissentlich gegen die Rechte von Uniloc verstoßen zu haben, weshalb die Geschworenen die Strafe höher angesetzt hatten. Uniloc erklärt, dass der Australier Ric Richardson Anfang der 1990er Jahre als Erster die Registrierungsmethode gegen illegale Softwarenutzung entworfen habe. Richardson stellte das Tool nach der Darstellung von Uniloc 1993 Microsoft vor. 1997 oder 1998 habe Microsoft begonnen, ähnliche Tools zu testen.

Der Prozess in Rhode Island hatte am 23. März 2009 begonnen. In einer früheren Verhandlung im Jahr 2006 hatte Microsoft die Verhandlung für sich entscheiden können.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


guido123 28. Nov 2009

microsoft hält sich nur, da sie an alle quellcodes der treiber kommen, sonst wären diese...

FAT32 10. Apr 2009

richtig so! erst tomtom mit dem lächerlichen FAT patent abziehen und dann rumspacken und...

Auslacher 09. Apr 2009

Welchen tieferen Sinn hatte dein Posting nun?

CPU-Designer 09. Apr 2009

na, zum glück nicht, weil sonst würde es keine menschen mehr geben, die so doof wären...

Daswirdjaimmerd... 09. Apr 2009

Oder? ;-)



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Autonomes Fahren
Was Elon Musk auf dem Radar haben sollte

Außer Tesla setzen fast alle Autohersteller auf Radarsysteme beim autonomen Fahren. Die Sensortechnik ist noch lange nicht ausgereizt.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

Autonomes Fahren: Was Elon Musk auf dem Radar haben sollte
Artikel
  1. Carsharing und Autovermietung: Digitaler Führerschein lässt sich aufs Handy laden
    Carsharing und Autovermietung
    Digitaler Führerschein lässt sich aufs Handy laden

    Über den elektronischen Personalausweis lässt sich eine digitale Kopie des Führerscheins aufs Smartphone ziehen. Konkrete Anwendungen sind geplant.

  2. O2 My Prepaid Max: Smartphone-Tarif mit 999 GByte Datenvolumen
    O2 My Prepaid Max
    Smartphone-Tarif mit 999 GByte Datenvolumen

    Telefónica hat einen neuen Prepaid-Tarif für Smartphones vorgestellt, der keine echte Drosselung hat.

  3. Lightning ade: EU will USB-C als alleinige Handy-Ladebuchse vorschreiben
    Lightning ade
    EU will USB-C als alleinige Handy-Ladebuchse vorschreiben

    Die EU-Kommission will eine einheitliche Ladebuchse einführen. USB-C soll zum Aufladen aller möglichen Kleingeräte verwendet werden.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 & Xbox Series X bestellbar • Asus 27" WQHD 144Hz 260,91€ • Alternate-Deals (u. a. Acer Nitro 27" FHD 159,90€) • Neuer Kindle Paperwhite Signature Edition vorbestellbar 189,99€ • Black Week bei NBB: Bis 50% Rabatt (u. a. MSI 31,5" Curved WQHD 165Hz 350€) [Werbung]
    •  /