Videotour durch ein Google-Rechenzentrum
Google organisiert in einigen Rechenzentren seine Server in Containern, die in den Rechenzentren aufgereiht und gestapelt werden. In dem gezeigten Rechenzentrum stehen 45 Container. Um die Container zu bewegen, ist darin eine entsprechende Hebebühne installiert.
Außerhalb des Rechenzentrums sind Kühltürme, Energieverteiler und Stromgeneratoren untergebracht. Die eingesetzten Generatoren verfügen über eine Effizienz von 99,5 Prozent. Das Rechenzentrum wird über Niedrigspannungskabel versorgt. Gekühlt wird das Rechenzentrum mit Wasser, das aus den Kühltürmen wieder in das Rechenzentrum zurückgeführt und dort durch besonders effiziente Kühler geführt wird, bevor es an die Container verteilt wird.
Die Container laufen mit recht hohen Temperaturen von 27,1 °C in den kalten Gängen.
In einem Container bringt Google 1.160 einzelne Server unter, die alle über eine eigene USV (unterbrechungsfreie Stromversorgung) verfügen. Die Google-Server selbst basieren auf speziell für Google entwickelten Mainboards von Gigabyte.
Google verfolgt dabei das Ziel, seine Rechenzentren möglichst effizient zu gestalten, denn bei der Vielzahl an Rechnern, die Google in seinen Rechenzentren beherbergt, machen sich auch kleine Einsparungen erheblich bemerkbar. Gemessen wird die Effizienz in PUE(öffnet im neuen Fenster) , der Power Usage Effectiveness – dem Verhältnis des Stromverbrauchs der ganzen Anlagen zum Stromverbrauch des IT-Equipments.
Das von Google im Video gezeigte Rechenzentrum wurde 2005 gebaut und weist eine PUE von 1,25 auf, das heißt, es verbraucht insgesamt 25 Prozent mehr Strom als das darin untergebrachte IT-Equipment allein.
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