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Segway und GM bauen Zweisitzer

Gleichgewichtsgesteuertes Elektromobil für zwei Personen

Segway und GM haben einen elektrisch betriebenen Cityflitzer vorgestellt. In dem Fahrzeug, das ähnlich wie der Elektroroller von Segway gesteuert wird, sollen zwei Passagiere sitzend Platz finden.

Segway hat seinen Elektroroller Segway Personal Transporter (PT) zum Zweisitzer weiterentwickelt. P.U.M.A. (Personal Urban Mobility and Accessibility, private Mobilität und Erreichbarkeit in Städten) heißt das Gefährt, das in Zusammenarbeit mit dem angeschlagenen US-Automobilhersteller General Motors (GM) entstanden ist. Einen Prototyp haben die beiden Unternehmen in New York präsentiert.

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Wie der Ein-Mann-Roller bewegt sich auch das Zwei-Personen-Gefährt elektrisch betrieben auf zwei Rädern fort. Anders als beim Roller müssen die beiden Passagiere des Puma aber nicht stehen: Das Gefährt verfügt über einen Sitz, auf dem die beiden Mitfahrer nebeneinander Platz nehmen können. Ein Verdeck und eine Verkleidung sollen die Insassen vor manchen Unbilden des Wetters schützen. Allerdings sei das Fahrzeug nicht für richtig schlechtes Wetter ausgelegt, so Segway.

Konzipiert ist der knapp 140 kg schwere Puma als leises und sauberes Stadtfahrzeug. Angetrieben wird er von zwei Elektromotoren, die von einem Lithium-Ionen-Akku gespeist werden. Nach einer Ladezeit von 8 bis 10 Stunden fährt das Elektrovehikel knapp 60 km weit. Seine Höchstgeschwindigkeit soll 56 km/h betragen.

Gesteuert werde mit einer Lenkkonsole, so Segway. Die Steuerung funktioniert über das Gleichgewicht, vergleichbar dem Roller: Wird die Lenkkonsole nach vorne gedrückt, beschleunigt das Fahrzeug. Zieht der Fahrer sie zu sich hin, wird der Puma gebremst.

GM hat zu dem Projekt unter anderem das vom Tochterunternehmen OnStar entwickelte drahtlose Fahrzeugkommunikationssystem beigesteuert. Darüber sollen die Pumas miteinander kommunizieren, was Zusammenstöße verhindern und die Navigation vereinfachen soll, erklärte Larry Burns, Leiter der Bereiche Forschung und Entwicklung sowie strategische Planung bei GM. Zudem soll es möglich sein, das Fahrzeug mit einem drahtlosen Endgerät zu vernetzen, über das der Nutzer Informationen wie den Ladezustand des Akkus oder die aktuelle Geschwindigkeit abrufen kann.

Darüber, ob und wann das Gefährt in Serie gefertigt wird, machten Segway und GM keine Angaben. Zum Preis hieß es, Puma werde nur ein Viertel oder Drittel dessen kosten, was bei "heutigen Automobilen für Fahrzeughaltung und den Betrieb" anfalle.


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John_Smith_ 28. Mai 2010

http://www.youtube.com/watch?v=BD-y8F1Fa7g

:-) 08. Apr 2009

Jede Veredelung eines Energieträgers verteuert die Energie. Strom ist die edelste Form...

Kai B. 08. Apr 2009

Deshalb geht es GM auch so blendend und GM benötigt keine Steuermilliarden. ;)

Schnuckeli 08. Apr 2009

Schonmal als Rikschfahrer gearbeitet?

cyd 08. Apr 2009

Akku tausch? Wo denn? es gibt ja noch keine anlaufstellen (Infrastruktur) dafür...


ubergrun - mehr als ein Ökoblog! / 12. Apr 2009

GM / Segway P.U.M.A.



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