Verbraucherschützer: Kunden wollen ihre DVDs frei kopieren
US-Verbraucher wollen eine Aufhebung der Kopierschutzrestriktionen für gekaufte Video-DVDs, so eine Opinion-Research-Studie(öffnet im neuen Fenster) , die die US-Verbraucher-Liga (National Consumers League – NCL) beauftragt hat. Dafür wurden in der Zeit vom 11. bis 16. März 2009 1.000 Menschen im Alter von 18 bis 64 Jahren befragt, die einen Computer besitzen.
69 Prozent der Befragten sehen sich laut der Umfrage ihre DVDs auch am Computer an, und über ein Drittel (38 Prozent) hat schon einmal eine DVD neu erwerben müssen, weil der Datenträger beschädigt war. 90 Prozent der Haushalte und 93 Prozent der Haushalte mit Kindern fordern ein Recht der Eigner von Video-DVDs, ihre Filme ohne CSS-Kopierschutz auf den Computer kopieren zu dürfen, genau wie das bereits mit Musik-CDs möglich ist. "Die Verbrauchergewohnheiten haben sich durch die Möglichkeiten des freien Kopierens von Musik von CDs und auf den iPod verändert" , sagte NCL-Chefin Sally Greenberg. 82 Prozent der Befragten hätten dagegen noch nie versucht, eine Video-DVD auf einen Computer zu kopieren. Doch 40 Prozent würden mehr Film-DVDs kaufen, wenn sie die Inhalte auf dem Computer sichern könnten.
Mitfinanziert hat die Studie Real Networks. Das Unternehmen bietet den DVD-Ripper RealDVD an. Der Filmindustrieverband Motion Picture Association of America (MPAA) hatte im November 2008 ein gerichtliches Verkaufsverbot der Software erwirkt. Der Fall wird am 24. April 2009 von einem Bezirksgericht in San Francisco weiterverhandelt.
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