Intel teilt CPUs in Klassen von eins bis fünf Sternen ein
Bis auf die Serverprozessoren der Serien Xeon und Itanium hat Intel das seit den 1990er Jahren bekannte Logo im Hochformat abgeschafft. Dieses langlebige Markensymbol erinnerte in seiner Gestaltung noch an den "Intel Inside"-Kringel, der nun Teil des Firmenlogos selbst ist und sich früher im oberen der Teil der Prozessorlogos fand.
Dabei ist auch ein neues Centrino-Logo enthalten, das Intel ebenfalls ins neue Format gebracht hat. Es handelt sich jedoch – im Gegensatz zu den Aussagen mancher Verkäufer von Elektronikmärkten – immer noch nicht um einen Prozessor, sondern um Intels Paket aus CPU, Chipsatz und WLAN-Modul für Notebooks.
Die Vergabe der Sterne folgt dabei anscheinend vor allem den Preisklassen entsprechend, Intel hat auf einer eigenen Webseite eine Übersicht des Sternesystems(öffnet im neuen Fenster) veröffentlicht. Demnach gibt es einen Stern für Celerons und zwei für die vor zwei Jahren wiederbelebte Pentium-Serie, die technisch mit den Generationen Pentium bis Pentium 4 kaum etwas gemein hat.
Danach wird es schon kompliziert, trotz Sternchen: Mit drei Himmelskörpern können sich die Einstiegsmodelle der Serien Core 2 Duo und Core 2 Quad schmücken sowie die entsprechenden Mobilprozessoren. Bei diesen ist immerhin noch erkennbar, dass nur die 25-Watt-Modelle mit einem "P" am Anfang der Modellnummer vier Sterne erhalten können.
Vier-Sterne-CPUs sind bei Intel aber auch die Serien E8000 des Core 2 Duo und alles, was eine höhere Modellnummer als Q9300 bei den Quad-Cores hat. Wer nun denkt, die Deluxe-Versionen mit fünf Sternen seien nur die teuren Extreme-Modelle, hat unrecht. Zwar zählen Intels Extremisten zu den besonders Ausgezeichneten, mit fünf Sternen dürfen sich aber auch die kleineren Modelle der Serie Core i7 schmücken sowie die besonders stromsparenden LV- und ULV-CPUs für Notebooks und die schnellsten Mobilprozessoren mit zwei Kernen.
Wer sich rein an den Sternen orientiert, bekommt damit nicht notwendigerweise den schnellsten Prozessor. Vor allem die beiden kleineren Modelle des Core i7 (920 und 940) werden von den schnellsten Core 2 Quads in manchen Tests geschlagen – aber die sind halt auch nicht so neu und schick, dass sie nach Intels Meinung fünf Sterne verdient hätten.
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