Abo
  • Services:

Intel teilt CPUs in Klassen von eins bis fünf Sternen ein

Neue Logos und Sternesystem für mehr Durchblick bei 16 CPU-Familien

Mit Wirkung zum 1. April 2009 hat Intel für seine Desktop- und Mobilprozessoren neue Logos eingeführt. Dieser Schritt ist mit einem Sternesystem verbunden, das für den Kunden eine einfachere Zuordnung der vielen Marken zu deren Leistungsklassen bringen soll.

Artikel veröffentlicht am ,

Bis auf die Serverprozessoren der Serien Xeon und Itanium hat Intel das seit den 1990er Jahren bekannte Logo im Hochformat abgeschafft. Dieses langlebige Markensymbol erinnerte in seiner Gestaltung noch an den "Intel Inside"-Kringel, der nun Teil des Firmenlogos selbst ist und sich früher im oberen der Teil der Prozessorlogos fand.

Stellenmarkt
  1. Fresenius Netcare GmbH, Bad Homburg
  2. Deutsche Nationalbibliothek, Frankfurt am Main

Rechts oben ist das Die angedeutet
Rechts oben ist das Die angedeutet
Die neuen Logos sind in ihrer Grundfläche rechteckig gehalten, die Intel-typischen runden Ecken besitzen sie aber noch. Das Seitenverhältnis folgt nicht dem Breitbildtrend, sondern beträgt 4:3. Jeweils die rechte obere Ecke des Logos zeigt in einer stilisierten Darstellung das Die des jeweiligen Prozessors. Die neuen Logos aller Prozessoren finden sich in der Bildergalerie zu dieser Meldung.

Dabei ist auch ein neues Centrino-Logo enthalten, das Intel ebenfalls ins neue Format gebracht hat. Es handelt sich jedoch - im Gegensatz zu den Aussagen mancher Verkäufer von Elektronikmärkten - immer noch nicht um einen Prozessor, sondern um Intels Paket aus CPU, Chipsatz und WLAN-Modul für Notebooks.

Intels Klassensystem im Überblick
Intels Klassensystem im Überblick
Gerade die Verwirrung um die je nach Zählweise mindestens 16 Prozessorfamilien von Intel soll ein neues System lindern, das für die CPUs einen bis fünf Sterne vergibt. Die Einteilung erfolgt frei nach Intels Willen, nicht nach einem schwer nachvollziehbaren "Performance Rating", wie es AMD noch für Athlons und Semprons verwendet.

Die Vergabe der Sterne folgt dabei anscheinend vor allem den Preisklassen entsprechend, Intel hat auf einer eigenen Webseite eine Übersicht des Sternesystems veröffentlicht. Demnach gibt es einen Stern für Celerons und zwei für die vor zwei Jahren wiederbelebte Pentium-Serie, die technisch mit den Generationen Pentium bis Pentium 4 kaum etwas gemein hat.

Danach wird es schon kompliziert, trotz Sternchen: Mit drei Himmelskörpern können sich die Einstiegsmodelle der Serien Core 2 Duo und Core 2 Quad schmücken sowie die entsprechenden Mobilprozessoren. Bei diesen ist immerhin noch erkennbar, dass nur die 25-Watt-Modelle mit einem "P" am Anfang der Modellnummer vier Sterne erhalten können.

Vier-Sterne-CPUs sind bei Intel aber auch die Serien E8000 des Core 2 Duo und alles, was eine höhere Modellnummer als Q9300 bei den Quad-Cores hat. Wer nun denkt, die Deluxe-Versionen mit fünf Sternen seien nur die teuren Extreme-Modelle, hat unrecht. Zwar zählen Intels Extremisten zu den besonders Ausgezeichneten, mit fünf Sternen dürfen sich aber auch die kleineren Modelle der Serie Core i7 schmücken sowie die besonders stromsparenden LV- und ULV-CPUs für Notebooks und die schnellsten Mobilprozessoren mit zwei Kernen.

Wer sich rein an den Sternen orientiert, bekommt damit nicht notwendigerweise den schnellsten Prozessor. Vor allem die beiden kleineren Modelle des Core i7 (920 und 940) werden von den schnellsten Core 2 Quads in manchen Tests geschlagen - aber die sind halt auch nicht so neu und schick, dass sie nach Intels Meinung fünf Sterne verdient hätten.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (u. a. Assassin's Creed Origins PC für 29€)
  2. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  3. 14,99€ + 1,99€ Versand oder Abholung im Markt

testersteller 17. Jun 2009

eine alte schreibmaschine gegen einen neuen high-end-pc: aufgabe bringen sie den satz...

nie (Golem.de) 09. Apr 2009

Gegen engagierte Berater war das auch nicht gerichtet, und "pauschalisiert" schon gar...

Schnuffel 07. Apr 2009

Ups, gleich mal doppelt gepostet. Sorry.

ich auch 07. Apr 2009

Ja, die sind nämlich Pro MHz bis zu 20% schneller (bei halber MHz Zahl und mehr...

c&p 07. Apr 2009

siehe: https://forum.golem.de/read.php?31718,1713483,1713707#msg-1713707


Folgen Sie uns
       


Volocopter auf der Cebit 2018 angesehen

Im autonomen Volocopter haben zwei Personen mit zusammen höchstens 160 Kilogramm Platz - wir haben uns auf der Cebit 2018 trotzdem reingesetzt.

Volocopter auf der Cebit 2018 angesehen Video aufrufen
Automatisiertes Fahren: Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau
Automatisiertes Fahren
Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau

Der Staupilot im neuen Audi A8 soll der erste Schritt auf dem Weg zum hochautomatisierten Fahren sein. Doch die Verhandlungen darüber, was solche Autos können müssen, sind sehr kompliziert. Und die Tests stellen Audi vor große Herausforderungen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Nach tödlichem Unfall Uber entlässt 100 Testfahrer für autonome Autos
  2. Autonomes Fahren Daimler und Bosch testen fahrerlose Flotte im Silicon Valley
  3. Kooperationen vereinbart Deutschland setzt beim Auto der Zukunft auf China

Raumfahrt: Großbritannien will wieder in den Weltraum
Raumfahrt
Großbritannien will wieder in den Weltraum

Die Briten wollen eigene Raketen bauen und von Großbritannien aus starten. Ein Teil des Geldes dafür kommt auch von Investoren und staatlichen Investitionsfonds aus Deutschland.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Raumfahrt @Astro_Alex musiziert mit Kraftwerk
  2. Esa Sonnensystemforschung ohne Plutonium
  3. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu

KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. Künstliche Intelligenz Vages wagen
  2. KI Mit Machine Learning neue chemische Reaktionen herausfinden
  3. Elon Musk und Deepmind-Gründer Keine Maschine soll über menschliches Leben entscheiden

    •  /