Quadro- und Geforce-Treiber mit Betafunktionen

Ambient Occlusion für Spielekarten, OpenGL 3.1 für Workstations

Gleich drei neue Treiberpakete, die teils noch als Beta gekennzeichnet sind, hat Nvidia in den vergangenen Tagen zum Download bereitgestellt. Bei manchen Spielen lässt sich nun eine neue Bildverbesserungsfunktion zuschalten, die Quadro-Karten beherrschen jetzt OpenGL 3.1.

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Der aktuelle Geforce-Treiber mit WHQL-Zertifizierung, den Nvidia für stabilen Betrieb empfiehlt, trägt die Versionsnummer 182.50. Er unterstützt auch die bereits vorgestellte und bisher nur vereinzelt zu findende GTX-275. Vor allem für aktuelle Spiele wie Fear 2, Left 4 Dead und Fallout 3 verspricht Nvidia bis zu 11 Prozent mehr Bilder pro Sekunde. OpenGL 3.0 unterstützt Nvidia nun auch bei den Geforce-Karten ab der achten Generation (G80-Architektur) vollständig.

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Mit noch als Betaversion beschriebenem Support für OpenGL 3.1 lassen sich nun die Quadro-Karten verwenden. Dementsprechend ist auch der Treiber als Beta gekennzeichnet, er trägt die Versionsnummer 182.47. Er ist über die Treiberseiten von Nvidia, anders als die anderen hier genannten Treiber, nicht zu finden. Die direkten Downloads gibt es jedoch auf den Entwicklerseiten für Windows XP 32, für XP 64, für Vista 32 und für Vista 64.

Als öffentliche Betaversion ist der Treiber 185.66 für Geforce-Karten geführt. Mit einigen Spielen kann damit die Funktion "Ambient Occlusion" eingeführt werden, die sich gut als "Umgebungsverdeckung" übersetzen lässt. Unabhängig von den Lichtquellen einer 3D-Szene kann damit auch die Lichtbrechung von Objekten selbst die Beleuchtung realistischer erscheinen lassen. Das ist zum Beispiel an Gebäudekanten der Fall, wo das Licht in der Realität die vielzitierten "dunklen Ecken" erzeugt.

Ein anderer Effekt bei Spielen, der durch den meist harten Schattenwurf ohne Berücksichtigung der Reflexionen von Objekten untereinander auftritt, ist das Kantenflimmern. Es ist vor allem bei dichter digitaler Vegetation zu beobachten. Auch dieses Flimmern kann die Umgebungsverdeckung stark mildern.

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Für all diese Vorteile müssen 3D-Engines den neuen Effekt aber berücksichtigen, er ist beim Aufbau einer Raster-Pipeline aber als eher theoretischer Zwischenschritt seit Jahren vorgesehen. Nur umgesetzt wurde die Ambient Occlusion bisher nicht, vor allem, weil sie in der GPU viel Rechenzeit benötigt. Nvidia listet auf einer Webseite zu der neuen Funktion aber immerhin schon 22 Spiele wie Assassin's Creed, Fear 2, Farcry 2, Counter-Strike: Source und auch World of Warcraft, welche die Umgebungsverdeckung unterstützen. Das Feature kann im Control Panel der Geforce-Treiber ein- oder ausgeschaltet werden.

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