Magier Simon legt sich mit außerirdischen Armeen an. Harry Potter hätte gegen Simon keine Chance, wenn es um schräge Sprüche und Tollpatschigkeit geht. In seinem fünften Abenteuer muss der PC-Magier die Welt vor Außerirdischen retten und auch seine Freundin.
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Endlich sind sie da, die Außerirdischen. Und dann entpuppen sich die Wesen vom fremden Stern nicht als kulleräugige Knutschkugeln, sondern als grünhäutige Grobiane, die nichts anderes zu tun haben, als Zaubermeister Simon den Fernsehabend zu versauen und seine Freundin Alix zu entführen. Also macht sich der Spieler im Adventure "Simon the Sorcerer – Wer will schon Kontakt?" daran, die Aliens zurück ins All zu jagen und seine Herzensdame zurückzubekommen. Das Programm entstand beim Berliner Entwicklerteam Silver Style, das zum Publisher The Games Company gehört. Es ist der fünfte Teil einer Reihe, deren erster Teil 1993 auf den Markt kam.
Spieler scheuchen Simon, wie in Point-and-Click-Adventures gewohnt, per Maus durch die Welt. Am unteren Bildschirmrand befindet sich ein aufklappbares Inventar, dessen Gegenstände sich sammeln, näher untersuchen und einzeln sowie miteinander benutzen lassen. Simon 5 unterstützt alle derzeit angesagten Adventure-Komfortfunktionen: Per "G"-Taste markiert das Programm alle relevanten Gegenstände, auf einen doppelten Mausklick hin rennt die Hauptfigur, Ausgänge lassen sich sofort verwenden. Ein Tagebuch zeigt immer an, welche Aufgabe Simon gerade zu absolvieren hat. Außerdem steht eine dreistufige Hilfsfunktion bereit. Wer nicht weiterkommt, kann sich damit unterstützen lassen – vom dezenten Hinweis bis hin zur fast schon detaillierten Anleitung.
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Wer frühere Simon-Abenteuer kennt, freut sich über ein Wiedersehen mit vielen alten Bekannten: Der Sumpfling ist selbstverständlich ebenso mit dabei wie Goldlöckchen, die schöne Diebin. Mit diesen Figuren und mit den meisten anderen darf Simon bei seinen Bemühungen um die Weltrettung ausführlich im Multiple-Choice-Dialog plaudern. Die Unterhaltungen sind größtenteils humorvoll und laufen ohne Sackgassen ab. Allerdings erschließen sich einige Gesprächsoptionen erst, nachdem Simon bestimmte andere Aufgaben absolviert hat.
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Im Verlauf seiner jüngsten Abenteuer ist der Spieler mit Simon erst in einer belagerten Stadt unterwegs, gelangt aber durch bizarre Umstände rasch auf eine Fregatte in einer Südsee und an weitere ungewöhnliche Orte – sogar ins Weltall verschlägt es den wackeren Helden. Die Hintergründe wirken handgemalt, davor agierten die Figuren als detaillierte und insgesamt gut animierte 3D-Modelle.
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Simon 5 ist exklusiv für PC erhältlich und kostet rund 40 Euro. Es benötigt mindestens Windows XP oder Vista, einen Hauptprozessor der Pentium-4-Klasse mit 2,0 GHz und 512 MByte RAM. Die Grafikkarte muss DirectX 9 beherrschen, auf der Festplatte müssen rund 2 GByte Platz frei sein. Die USK hat das Programm ab zwölf Jahren freigegeben.
Fazit
Wer typisch deutschen Adventure-Humor kennt und mag, der könnte mit dem neuen Simon the Sorcerer richtig liegen. Hier geht es auf fast schon altmodische Art lustig zu – inklusive jeder Menge nerdkompatibler Anspielungen auf Science-Fiction und die Spielewelt an sich. Davon abgesehen macht das Programm vieles richtig und vor allem fast alles besser als der direkte Vorgänger, der auch schon bei Silver Style entstand. Die Grafik geht in Ordnung, die Bedienung ist gut und die Rätsel sind weitgehend logisch aufgebaut. Zwar wirkt die Handlung teils etwas konfus, aber dafür tut es gut, dass es weniger Fantasy- und mehr Alien- und All-Elemente gibt. Fans der Reihe sollten also ruhig in Kontakt mit diesem Adventure treten.