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Kinos bald ohne Werbung?

Umstellung auf digitale Projektion könnte Werbung flexibler machen

Die Einbrüche im Werbemarkt treffen auch die Kinobetreiber hart. Die großen Ketten suchen derzeit nach Auswegen aus der Krise. Dazu gehört, Werbung künftig flexibler zu gestalten. Eine andere Möglichkeit ist der Verzicht auf Werbung. Das könnte jedoch den Kinobesuch verteuern.

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Wie in anderen Branchen, die von der Werbung abhängig sind, schrumpfen auch die Einnahmen der Kinobetreiber. Im laufenden Jahr seien die Werbeeinnahmen der deutschen Kinos um fast die Hälfte zurückgegangen, berichtet die Wirtschaftszeitung Financial Times Deutschland (FTD).

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Nicht einmal 10 Millionen Euro bekamen die Kinos seit Januar 2009 dafür, dass sie bis zu einer halben Stunde Werbung vor einem Film zeigen. 2008 betrugen die Werbeeinnahmen der Kinobranche noch über 73 Millionen Euro. Die Einbrüche im Werbemarkt seien dramatisch, sagte Arne Schmidt, Sprecher des Kinobetreibers Cinemaxx, Golem.de. Höchste Zeit für die Branche, sich Gedanken über Auswege zu machen.

Verschiedene Wege sollen aus der Krise führen. So wollen die Werbetreibenden künftig Werbung zielgruppengerecht schalten. Derzeit sei Kinowerbung relativ statisch, erklärt Schmidt. Werbung wird pro Saal und Kinowoche geschaltet. Das bedeutet, von Donnerstag bis Mittwoch läuft in einem Saal immer die gleiche Rolle mit Werbung und Vorschauen.

Künftig sollen die Werbefilme dem Publikum entsprechend gezeigt werden. Läuft im Hautprogramm ein Film, der eher ein männliches Publikum anspricht, etwa ein Actionfilm, würde im Vorprogramm eher Werbung für Autos oder Bier laufen. Für eine DVD für einen Disney-Film würde eher im Familienprogramm am Sonntagnachmittag geworben. Eine Umstellung der Kinos auf digitale Projektion ermögliche den Kinobetreibern mehr Flexibilität. Sie könnten dann die Werbeblöcke für jede Vorstellung zielgruppengerecht zusammenstellen. Allerdings kostet die Umrüstung auf Digitalprojektion auch einiges.

Zu den weiteren Möglichkeiten, die Cinemaxx erwägt, gehört auch der komplette Verzicht auf Werbung vor dem Film. Statt einer guten halben Stunde Werbung würden dann nur noch einige Vorschauen vor dem Hauptfilm gezeigt. Den Preis für werbefreies Kino müssen dann wohl - im Wortsinn - die Zuschauer bezahlen: Schmidt verwies auf kleinere Kinos, die diesen Schritt bereits vollzogen haben: Sie zeigen keine Werbefilme im Vorprogramm mehr und verlangen dafür mehr Eintritt. Zu möglichen Preiserhöhungen bei Cinemaxx wollte er sich mit Hinweis auf die laufenden Überlegungen nicht äußern.

Thomas Negele, Vorsitzender des Hauptverbands Deutscher Filmtheater (HDF), der Interessenvertretung der Kinos, bezweifelt jedoch, dass die Kinogänger einen werbefreien und dafür teureren Kinobesuch wollen. Umfragen zeigten, dass die meisten lediglich weniger Werbung vor dem Film wollten, sagte er der FTD. Einen höheren Preis zahlen wollten sie hingegen "eher nicht". Im vergangenen Jahr bezahlten die Besucher im Schnitt 6,14 Euro für eine Kinokarte.



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Ein alter Bastard 14. Apr 2009

Jo, ich würde auch gerne nochmal ein paar der alten Klassiker im Kino sehen, als Beispiel...

Pöbel 07. Apr 2009

In der Schweiz verdienen die Menschen auch deutlich mehr und zahlen weniger Steuern. Das...

kino kino 07. Apr 2009

Und jetzt auf hohem Niveau klagen. Der Mensch ist KEINE Eier legende Wollmilchsau. An die...

der Retter 07. Apr 2009

Find ich eh ne Sauerei. Prinzipiell ists mir ja egal wer was verdient, aber hier werden...

ThadMiller 07. Apr 2009

Porno? Hab ich was überlesen? E.T. im Kino gesehen? Stimmt Na klar weiß ich das. Ich...


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