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Linux-Spielkonsole "Evo Smart": 100 Betaexemplare lieferbar

Open-Source-Konsole steht in einer ersten Version für Brancheninsider bereit. Die ersten 100 Betaexemplare der auf offenen Standards basierenden Konsole "Evo Smart" sind fertig und stehen gegen Geld für interessierte Händler, Entwickler und andere Geschäftspartner zur Verfügung.
/ Peter Steinlechner
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Seit 2004 versucht das US-Unternehmen Envizions, eine eigene Spielekonsole auf den Markt zu bringen – zuletzt sollte 2006 die auf Windows basierende 'Evo: Phase One' an den Start gehen. Jetzt unternimmt Envizions einen neuen Versuch und bietet laut seiner Webseite Betaexemplare seiner "Evo Smart" an. Aufgeschlossene Händler oder Entwickler können das Gerät bestellen, die ersten 100 Exemplare sollen ab dem 10. April 2009 ausgeliefert werden und zwischen rund 280 und 350 US-Dollar kosten. Eine Woche später steigt der Preis auf 380 US-Dollar; Konsolenhersteller wie Microsoft, Sony Computer Entertainment oder Nintendo überlassen wichtigen Geschäftspartnern solche Vorabmodelle normalerweise kostenfrei.

Die Evo Smart ist als Open-Source-Konsole angelegt und will eine auf Fedora basierende Linux-Version als Betriebssystem verwenden. Im Inneren des Geräts arbeitet angeblich ein Athlon 64x2 2850E mit 2,4 GHz von AMD, außerdem soll es über 2 GByte RAM verfügen. Für die Grafik ist eine ATI HD 3200 zuständig, Daten speichert die Evo Smart auf einer 120 GByte großen Festplatte. Die Konsole verfügt außerdem über ein DVD-Laufwerk, zwei 10/100-Ethernet- und sechs USB-2.0-Anschlüsse sowie VGA-, DVI- und HDMI-Ausgänge. Die Zugangsberechtigung des Spielers überprüft das Gerät anhand eines Fingerabruck-Biometriescanners.

Der Vertrieb der Spiele soll über einen Cloud-Serive von Envizions ablaufen. Außerdem betreibt das Unternehmen einen Onlinestore, in dem sich Spiele auf SD-Karte für rund 20 US-Dollar bestellen lassen. Auf der Konsole sollen ältere Linux-Spiele wie Alien Arena und Tremulous vorinstalliert sein.


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