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Test: Dell Latitude XT2 - 12-Zoll-Tablet-PC mit Multitouch

Seine Stärken zeigt das Latitude XT erst im Tablet-Modus. Dazu wird das Display um 180° gedreht. Dieser Modus ist vor allem unterwegs praktisch, da im Stehen oder sogar im Laufen gearbeitet werden kann. Aber auch bei beengten Verhältnissen, etwa im Billigflieger oder im Bus, ist der Tablet-Modus hilfreich. Das Gelenk dient dabei als stabilisierender Griff. Die Sorge, das Gelenk könne irgendwann nachgeben, scheint unbegründet: Es macht einen besser verarbeiteten Eindruck als so manches Scharnier herkömmlicher Notebooks. Das muss so sein, schließlich wird das Drehgelenk häufig beansprucht.

Multitouch - ein Notebook zum Anfassen

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Multitouch-Gesten
Multitouch-Gesten
Dell nutzt im Latitude XT2 die DuoSense-Technik des israelischen Entwicklers N-Trig, die das Zusammenspiel Stift und Mehrfingerbedienung ermöglicht. Diese besondere Displaytechnik gibt es sonst nur im ersten Latitude XT und im Consumernotebook Touchsmart tx2 von Hewlett-Packard.

Das Display lässt sich für die Finger- und Stiftbedienung auf vier verschiedene Arten konfigurieren: ausschließliche Stiftbenutzung, ausschließliche Fingerbenutzung, ein Dualmodus und ein Automodus. Während die ersten beiden Modi nur eine Eingabemethode erlauben, ist es beim Dualmodus möglich, Finger und Stift zu benutzen. Das hat jedoch einen entscheidenden Nachteil: das sogenannte Vectoring. Nähert sich der Nutzer dem Display mit dem Stift, kann es vorkommen, dass der Stift noch nicht in Reichweite (circa 1 cm) des Displays ist, der Handballen das Display aber bereits berührt und so versehentlich malt oder Schaltflächen drückt.

Dieses Phänomen ist natürlich von der Haltung des Stifts abhängig. Da der Bildschirm wie beim iPhone kapazitiv arbeitet, also eine minimale Berührung ohne Druck ausreicht, tritt dieses Verhalten beim Latitude XT2 häufiger auf. Bei resistiv arbeitenden Touchscreens ist das Problem geringer. Außerdem besitzt Windows Vista keine besonders kluge Handflächenerkennung, die die Fehleingabe wieder rückgängig macht.

N-Trig-Anwendung
N-Trig-Anwendung
Der Automodus ist N-Trigs gut gelungene Lösung des Problems. Finger und Stift bleiben nutzbar, allerdings muss der Anwender für die Touchscreennutzung zweimal mit dem Finger auf den Bildschirm tippen. Erst dann können die Finger auch unter Windows genutzt werden. Wird der Stift wieder in Reichweite gebracht, schaltet der Touchscreen die Fingererkennung zumindest für Windows wieder ab und wartet auf den nächsten Doppelklick mit dem Finger.

Die zweite Besonderheit von N-Trigs DuoSense-Technik ist die Erkennung mehrerer Finger und damit auch typischer Multitouch-Gesten. Das gesamte Potenzial des Latitude XT2 wird wohl erst Windows 7 nutzen können, denn die Multitouch-Unterstützung ist derzeit bescheiden und basiert auf dem Nachahmen diverser Tastenkombinationen unter Windows. Was fehlt sind Anwendungen, die direkt mit den Multitouch-Events des Panels umgehen können.

So verhält sich das Zwei-Finger-Scrollen genauso wie das Scrollen mit der Maus: Es geschieht zeilenbasiert, der Hintergrund bewegt sich also nicht entsprechend der Hand- oder Scrollradbewegung, sondern springt leicht. Der Nutzer kann entscheiden, ob sich das wie bei einem Mac-Trackpad verhalten soll (Geste nach unten scrollt nach unten, der Inhalt wandert nach oben) oder der Bildschirm den Fingern folgen soll (Geste nach unten scrollt nach oben, der Inhalt wird heruntergezogen). Damit der Nutzer merkt, welche Geste gerade aktiv ist, gibt es von der N-Trig-Anwendung, die im Hintergrund läuft, eine visuelle Rückmeldung.

Das Zweifingerscrollen ist die am besten funktionierende Geste, die in der Praxis durchaus nutzbar ist. Auch die Zoomgeste wird halbwegs erkannt, aber spätestens beim Versuch, Inhalte zu drehen, ist das Ergebnis eher zufällig. Zudem kollidieren die Zoomgesten gelegentlich mit den Flicks von Windows Vista. Die Flicks sind praktische und schnelle Gesten in vier bis acht Richtungen. Wird der Finger oder der Stift schnell in eine Richtung bewegt, wird das als Kommando erkannt. Zu den Kommandos gehören etwa Vor und Zurück sowie Scrollen nach oben oder nach unten. In den erweiterten Einstellungen sind auch Kopieren, Einfügen, Ausschneiden und Löschen möglich. Außerdem kann der Anwender die Auswirkungen der Flicks selbst bestimmen. All diese Probleme treten mit Windows 7 hoffentlich nicht mehr auf, denn Windows 7 soll eine deutlich verbesserte Fingerbedienung bieten.

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EpicLPer 08. Jan 2014

... wenn man ein altes Notebook in der Firma in die Hand gedrückt bekommt zum neu...

seh 23. Mai 2009

..stimmt... ein Janz Dummer musst Du schon sein, wenn Dir nix...

Dr.Proton 25. Apr 2009

Jo, das mit dem Akku ist blöd... Also muss halt ein zweiter dabei. Dof, wenn man gerade...

Dr.Proton 25. Apr 2009

Bei DELL meistens einfach nur eine durchschleife. da der HD4500 Grakachipsatz aber DVI...

Dr.Proton 25. Apr 2009

Moin, das interessier tmich auch brennend!


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