GEMA: Youtube hält Sperrzusagen nicht ein

Eigner Google betreibe eine Kampagne gegen den Musikrechteverwerter

GEMA-Chef Harald Heker hat kritisiert, dass Youtube gemachte Sperrzusagen nicht einhält. Am 31. März 2009 war eine Vereinbarung zwischen dem Youtube-Eigner Google und der GEMA über die Vergütung musikalischer Inhalte auf der Videoplattform ausgelaufen. Die Verhandlungen über eine Fortsetzung gestalten sich schwierig.

Artikel veröffentlicht am ,

Der Vorstandschef des Musikrechteverwerters GEMA, Harald Heker, wirft dem Google-Unternehmen Youtube vor, gemachte Zusagen bei den neuen Vertragsverhandlungen nicht einzuhalten. "Wenn ich mich bei Youtube umschaue, kann ich bisher nicht entdecken, dass bislang in größerem Umfang Videos gesperrt worden sind", sagte Hecker dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel. Wenn Musikvideos auf Youtube abgerufen werden, zahlt Google im Rahmen einer Vereinbarung mit der GEMA dafür Lizenzgebühren. Da die Partner Google und GEMA sich nach dem Auslaufen der Vereinbarung nicht einigen konnten, sagte Google zu, den Zugriff auf die Musikvideos in Deutschland erst einmal zu sperren.

Anders als Google behauptet, habe die GEMA zudem nie 12 Cent pro Musikvideoabruf eingefordert. "Die Ausgangsbasis war 1 Cent. Youtube spricht von 12 Cent nur im Rahmen seiner Kampagne gegen uns." Die Urheber seien nicht dafür da, dass Youtube auf ihre Kosten mit Werbung Geld verdiene, sagte Heker.

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JoeFixit 08. Apr 2009

Tja....es gibt da einen Kölner Anwalt der genau dieses sagt (also das das reine angucken...

ThadMiller 07. Apr 2009

Es ist sicher alles, aber nicht einfach...

robinx 06. Apr 2009

wobei natürlich der punkt nach mehr transparenz seitesn der gema schon verständlich ist...

lfor 06. Apr 2009

Ich kenne ein Maler, der verkauft seine Bilder und verdient damit gut Geld, wenn die...



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