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Freiheit für Skype auf dem Handy!

VoIP-Anbieter fordern mobiles Internet ohne Beschränkungen. Ein Zusammenschluss von Anbietern von VoIP-Lösungen fordert die Europäische Union auf, dass der Zugang über das mobile Internet nicht blockiert werden darf. Nachdem Skype in dieser Woche für das iPhone erschienen ist, hat T-Mobile darauf hingewiesen, dass seine Verträge eine Nutzung von VoIP generell nicht gestatten.
/ Ingo Pakalski
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Die Voice on the Net (VON) Coalition Europe hält die von T-Mobile angeführen technischen Gründe für ein Skype-Verbot für vorgeschoben. Der Netzbetreiber argumentiert damit, dass VoIP-Nutzung untersagt wird, weil dabei generell die Übertragungsgeschwindigkeit verlangsamt oder das Netz überlastet würde. Nach Angabe des Verbands benötigt ein durchschnittlicher Skype-Anruf 8 bis 20 KBit/s, so dass die Netzbelastung nicht höher ist als bei einem Aufruf einer durchschnittlichen Webseite. Damit gehöre Skype zu den Internetdiensten mit einem geringen Bandbreitenbedarf.

Der Interessenverband fordert von der EU, derartige Verbote zu verhindern. Sie verlangen einen uneingeschränkten mobilen Internetzugang für die Kunden. Den Kunden müsse es freigestellt sein, welche Dienste und Applikationen sie nutzen wollen. Netzbetreiber dürften nicht darüber bestimmen, welche Dienste ein Kunde verwenden darf und welche nicht.

Die Voice on the Net (VON) Coalition Europe wurde im Dezember 2007 gegründet und zählt iBasis, Intel, Google, Microsoft, Rebtel, Skype sowie Voxbone zu ihren Mitgliedern.


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