OpenOffice.org 3.1 als Release Candidate

Wer im Netzwerk mit mehreren an Dateien arbeitet, kann nun vom neuen Locking-Mechanismus profitieren. Er soll verhindern, dass Änderungen versehentlich von anderen überschrieben werden. OpenOffice.org nutzt eigenes Locking, um sicherzustellen, dass es unabhängig vom verwendeten Betriebssystem funktioniert. Schließlich steht die Office-Suite für verschiedene Betriebssysteme zur Verfügung.
Ebenso wie sich Texte unterstreichen lassen, können sie nun auch überstrichen werden. Dabei gibt es Optionen wie verschiedene Linienarten und -farben. Die Textverarbeitung Writer hinterlegt markierten Text jetzt mit einer zarteren Hintergrundfarbe, was angenehmer für das Auge sein soll. Die Arbeit mehrerer Nutzer an einem Dokument verbessern soll eine Änderung am Kommentarsystem: In der neuen Version lässt sich auf Kommentare antworten, was für eine bessere Übersicht sorgt. Die Entwickler haben die Integration der Grammatikprüfung verbessert. Das betrifft jedoch nur das verwendete Framework, die Grammatikprüfung selbst muss auch in der neuen Version als Erweiterung(öffnet im neuen Fenster) installiert werden.
In der Tabellenkalkulation Calc lassen sich Seiten einfach per Doppelklick umbenennen und in der Statusbar findet sich jetzt ein Zoomslider, der aus Writer bekannt ist. Calc hilft ferner dabei, Formeln korrekt einzugeben, indem das Programm per Tooltip die richtige Syntax anzeigt. Verbesserungen soll es zudem bei den Sortierfunktionen geben und Calc soll allgemein schneller reagieren.
Der Release Candiate von OpenOffice.org 3.1 steht ab sofort für Windows, Linux und MacOS X unter anderem in deutscher Sprache unter de.openoffice.org(öffnet im neuen Fenster) zum Download bereit. Die fertige Version erscheint voraussichtlich am 15. April 2009.