Openmoko stellt Entwicklung vorerst ein

Unternehmen entlässt die Hälfte der Mitarbeiter

Die FIC-Tochter Openmoko wird ihr Open-Source-Smartphone Neo Freerunner vorerst nicht weiterentwickeln. Auch von Mitarbeitern muss sich Openmoko trennen, um im Markt tätig bleiben zu können. Die Rettung soll nun ein anderes Gerät bringen, das allerdings kein Telefon sein wird.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Die Entwicklung des Freerunners wird vorerst eingestellt. Zudem entlässt das Unternehmen knapp die Hälfte der Mitarbeiter, wobei ein kleiner Teil auf eigenen Wunsch gegangen sei. Das sagte Openmoko-Geschäftsführer Sean Moss-Pultz auf der Openexpo in Bern, wie die Berner Zeitung berichtet. Die FIC-Tochter Openmoko sei an einem kritischen Punkt angelangt. "Die Maßnahmen sind zwingend nötig, um überhaupt im Geschäft bleiben zu können", so Moss-Pultz.

Stellenmarkt
  1. Consultant Backup (m/w/d)
    ORBIT Gesellschaft für Applikations- und Informationssysteme mbH, Bonn
  2. IT-Sachbearbeiter (w/m/d)
    Stadt NÜRNBERG, Nürnberg
Detailsuche

Openmoko wollte ein freies Smartphone entwickeln - sowohl Gerätedesign als auch Hardware sind dabei als Open Source verfügbar. Das Gerät kann so nachgebaut werden und die Software lässt sich an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Von dem Vorserienmodell Neo 1973 wurden 3.000 Exemplare gebaut, der Nachfolger Neo Freerunner soll sich 10.000-mal verkauft haben. Allerdings verzögerte sich die Produktion immer wieder und es soll auch Konstruktionsfehler gegeben haben. Ferner verzögerte sich die Entwicklung durch Personalwechsel. Die Software ist damit bis heute nicht auf dem geplanten Stand.

Hinzu kam der wachsende Druck durch andere freie Smartphone-Plattformen. Googles Android zieht große Aufmerksamkeit auf sich und mit der Software der LiMo Foundation gibt es noch einen weiteren Konkurrenten, an dem einige große Hersteller mitarbeiten.

Das Unternehmen will sich jetzt laut Berner Zeitung auf den "Plan B" konzentrieren. Openmoko wird demnach wieder ein Gerät bauen - jedoch kein Telekommunikationsgerät. Nähere Details könne er nicht nennen, so Moss-Pultz. Bereits das erste Gerät soll sich an den Massenmarkt richten und ebenfalls mit freier Software arbeiten.

Golem Karrierewelt
  1. Cloud Competence Center: Strategien, Roadmap, Governance: virtueller Ein-Tages-Workshop
    28.02.2023, Virtuell
  2. Airtable Grundlagen: virtueller Ein-Tages-Workshop
    17.02.2023, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Mit verringerten Ressourcen soll auch die Openmoko-Software weiterentwickelt werden. Hier hofft Moss-Pultz vor allem auf die Hilfe der Community.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Quix0r 04. Mai 2009

Mehrere Minuten? Okay, den Neo1972 kenne ich nicht. Von daher rede ich das aus Prinzip...

mohammad najafi 20. Apr 2009

Sehr Geerter Herren Golem ! Ich bin Mohammad Najafi .aus Iran. Ich Lehrne deutch in...

Quix0r 18. Apr 2009

Da irrst du dich (punkto Frauen) gewaltig! Ich lege z.B. fast keinen Wert auf Aussehen...

Quix0r 18. Apr 2009

Der FreeRunner unterstuetzt "Factory-Default" kein MP3. Und wieso hat dein Nickname...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Metaverse
EU blamiert sich mit interaktiver Onlineparty

Rund 387.000 Euro an Kosten, fünf Besucher auf der Onlineparty: Ein EU-Projekt wollte junge Menschen als Büroklammer tanzen lassen.

Metaverse: EU blamiert sich mit interaktiver Onlineparty
Artikel
  1. Elektromobilität: Hyundai zeigt Elektrosportwagen Ioniq 5 N
    Elektromobilität
    Hyundai zeigt Elektrosportwagen Ioniq 5 N

    Hyundai hat erstmals ein Video mit dem Ioniq 5 N veröffentlicht. Das besonders sportliche Fahrzeug soll die N-Marke beleben.

  2. Social Media: EU-Kommissar droht Twitter mit Abschaltung
    Social Media
    EU-Kommissar droht Twitter mit Abschaltung

    Twitter muss sich an EU-Recht halten, stellt EU-Kommissar Thierry Breton klar. Er will sich demnächst mit Elon Musk treffen.

  3. IT-Projektmanager: Mehr als Excel-Schubser und Flaschenhälse
    IT-Projektmanager
    Mehr als Excel-Schubser und Flaschenhälse

    Viele IT-Teams halten ihr Projektmanagement für überflüssig. Wir zeigen drei kreative Methoden, mit denen Projektmanager wirklich relevant werden.
    Ein Ratgebertext von Jakob Rufus Klimkait und Kristin Ottlinger

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5-Bundle vorbestellbar • Amazon-Geräte bis -53% • Mindstar: AMD-Ryzen-CPUs zu Bestpreisen • Alternate: Kingston FURY Beast RGB 32GB DDR5-4800 146,89€ • Advent-Tagesdeals bei MediaMarkt/Saturn: u. a. SanDisk Ultra microSDXC 512GB 39€ • Thrustmaster Ferrari GTE Wheel 87,60€ [Werbung]
    •  /