• IT-Karriere:
  • Services:

Lessig ruft zum Kampf gegen die Schutzfristverlängerung auf

Appell an die Verantwortung der Europäer

Lawrence Lessig, Erfinder der Creative Commons, hat die Europäer dazu aufgerufen, die Verlängerung der Schutzfristen für Musikstücke zu verhindern.

Artikel veröffentlicht am , Meike Dülffer

Die Europäer dürften auf keinen Fall zulassen, dass die Schutzfristen für Musikstücke verlängert werden, so Lawrence Lessig bei der re:publica in Berlin. Ob die Schutzfristen von derzeit 50 auf 70 oder gar 95 Jahre angehoben werden sollen, darüber wird derzeit in Europa heftig gestritten.

Stellenmarkt
  1. educcare Lösungen für Familie und Beruf GmbH, Köln
  2. ARIBYTE GmbH, Berlin

Dass überhaupt darüber gestritten werde, könne nur mit "Korruption zum Wohle einiger weniger Künstler und der Kulturindustrie" erklärt werden, sagte Lessig. Schließlich richte sich der Schutz nur in die Vergangenheit. Von einer Verlängerung würden nur einige wenige profitieren. "Zum Wohle der Öffentlichkeit ist das definiv nicht."

Lawrence Lessig auf der re:publica'09
Lawrence Lessig auf der re:publica'09

Viele Kulturgüter des 20. Jahrhunderts, so Lessig, vor allem Filme und Musikaufnahmen, würden so einfach verschwinden. Denn sie ließen sich nirgendwo archivieren, geschweige denn restaurieren, solange die Rechte darauf nicht abgelaufen seien. Sollten die Schutzfristen auf 95 Jahre verlängert werden, würden diese Aufnahmen innerhalb dieses Zeitraums einfach "physisch zerfallen".

Das einzige, was bei einer Verlängerung der Schutzfrist herauskommt ist, "dass die Generation unserer Kinder wegen Filesharings kriminalisiert wird", so Lessig.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. RU7099 70 Zoll (178 cm) für 729,90€ (Vergleich 838€), RU7179 75 Zoll (189 cm) für 889...
  2. (Arthouse Cnma, RTL Crime, StarzPlay jeweils 3 Monate für 0,99€/Monat)
  3. 649,00€ (Vergleichspreise ab 718,99€)
  4. (aktuell u. a. MSI Optik MAG271CP Gaming-Monitor für 279,00€, Corsair Gaming Void Pro 7.1...

surfenohneende 04. Apr 2009

Die Schutzfreistenverlängerung brindt dem Urheber (z.B. Musiker) NICHTS, nur die Content...

surfenohneende 04. Apr 2009

Weil: Das Rad (und der Kreis) bilded quasi den Grundstein für nahezu alle Mechanischen...

Captain 03. Apr 2009

wohl weniger, ich halte 20-25 Jahre für angemessen...

Toreon 03. Apr 2009

Ich glaube es handelt sich nur um Schriftsätze.

Toreon 03. Apr 2009

MiroClose schrieb: Nein. Dann ist das nicht der richtige Weg, weil Urheber ihre Rechte...


Folgen Sie uns
       


Pocketalk Übersetzer - Test

Mit dem Pocketalk können wir gesprochene Sätze in eine andere Sprache übersetzen lassen. Im Test funktioniert das gut, allerdings macht Pocketalk auch nicht viel mehr als gängige und kostenlose Übersetzungs-Apps.

Pocketalk Übersetzer - Test Video aufrufen
Unitymedia: Upgrade beim Kabelstandard, Downgrade bei Fritz OS
Unitymedia
Upgrade beim Kabelstandard, Downgrade bei Fritz OS

Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia stellt sein Netz derzeit auf Docsis 3.1 um. Für Kunden kann das viel Arbeit beim Austausch ihrer Fritzbox bedeuten, wie ein Fallbeispiel zeigt.
Von Günther Born

  1. Hessen Vodafone bietet 1 GBit/s in 70 Städten und kleineren Orten
  2. Technetix Docsis 4.0 mit 10G im Kabelnetz wird Wirklichkeit
  3. Docsis 3.1 Magenta Telekom bringt Gigabit im Kabelnetz

Pathfinder 2 angespielt: Abenteuer als wohlwollender Engel oder rasender Dämon
Pathfinder 2 angespielt
Abenteuer als wohlwollender Engel oder rasender Dämon

Das erste Pathfinder war mehr als ein Achtungserfolg. Mit dem Nachfolger möchte das Entwicklerstudio Owlcat Games nun richtig durchstarten. Golem.de konnte eine frühe Version des Rollenspiels bereits ausprobieren.
Von Peter Steinlechner

  1. 30 Jahre Champions of Krynn Rückkehr ins Reich der Drachen und Drakonier
  2. Dungeons & Dragons Dark Alliance schickt Dunkelelf Drizzt nach Icewind Dale

O2 Free Unlimited im Test: Telefónica macht echte Datenflatrate erschwinglich
O2 Free Unlimited im Test
Telefónica macht echte Datenflatrate erschwinglich

Telefónica startet eine kleine Revolution im Markt für Mobilfunktarife: Erstmals gibt es drei unterschiedliche Tarife mit unlimitierter Datenflatrate, die sich in der maximal verfügbaren Geschwindigkeit unterscheiden. Wir haben die beiden in der Geschwindigkeit beschränkten Tarife getestet und sind auf erstaunliche Besonderheiten gestoßen.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Telefónica Neue O2-Free-Tarife verlieren endloses Weitersurfen
  2. O2 My Prepaid Smartphone-Tarife erhalten mehr ungedrosseltes Datenvolumen
  3. O2 Free Unlimited Basic Tarif mit echter Datenflatrate für 30 Euro

    •  /