Hello World - ein dezentrales und sicheres soziales Netzwerk

Um die Datensammelflut sozialer Netzwerk zu verdeutlichen, verglich Speck StudiVZ, Facebook und andere mit der Sammlung der Daten der Staatssicherheit (Stasi) in der ehemaligen DDR. Er kam zu dem Schluss, dass soziale Netzwerke deutlich mehr Daten sammeln als die Stasi. Allerdings haben die Teilnehmer der Netzwerke damit häufig kein Problem, obwohl es an Kontrolle der international agierenden Firmen mangelt, die mit den persönlichen Daten der Nutzer handeln und Profit erwirtschaften wollen.
Mit dem sozialen Netzwerk "Hello World" soll der offensichtlich vorhandene Bedarf an sozialen Netzwerken besser umgesetzt werden. Speck verglich dabei Alternativen in anderen Bereichen. Statt MSNs Hotmail gebe es Thunderbird, statt des AOL Browsers gebe es Firefox und statt StudiVZ solle eben lieber Hello World benutzt werden.
Speck und sein Student Markus Ackermann demonstrierten auf der re:publica eine erste Version von Hello World, die als Erweiterung im Browser läuft. Es fehlte zwar der Internetzugang bei der Demo, aber die grundlegende Funktion wurde gezeigt.
Für Ackermann ist ein soziales Netzwerk zunächst so etwas wie ein Instant Messenger. Folglich ist das erste, was passiert, wenn der Anwender einen Kontakt anklickt, das Öffnen eines Chats. Aber auch Profildaten sind verfügbar. Außerdem können die Nutzer des Hello-World-Netzwerks dieses mit eigenen, sozialen Erweiterungen anpassen.
In Kürze sollen auch andere Hello World ausprobieren können. Auf der Webseite wurde bereits die Firefox-Erweiterung angekündigt(öffnet im neuen Fenster) .



