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Palm erweitert Zugang zum WebOS-SDK

Mojo Messaging Service vorgestellt. Mehr Entwickler als bisher erhalten nun Zugriff auf das Software Development Kit (SDK) für WebOS, das den Namen Mojo trägt. Bislang konnten nur ausgewählte Partner das SDK nutzen, nun könnten sich Interessierte anmelden, um Applikationen für das künftige WebOS zu entwickeln.
/ Ingo Pakalski
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Mit dem Mojo SDK lassen sich alle Kernfunktionen von WebOS nutzen. Dazu zählen Multitasking, GPS-Unterstützung, dezente Benachrichtigungen sowie verlinkte Kontakte und Kalenderebenen. Dabei sollen alle WebOS-Anwendungen auch ohne Internetanbindung funktionieren. Sie speichern dann Daten lokal und synchronisieren diese, sobald wieder eine Netzverbindung besteht. Damit soll die Nutzung ohne Internetverbindung keine Einschränkungen nach sich ziehen.

Die Entwicklung von WebOS-Applikationen soll besonders einfach sein, weil diese in HTML, CSS und JavaScript entwickelt werden. Neue Sprachen müssen also nicht erlernt werden. Zusammen mit Fandango hat Palm eine WebOS-Anwendung vorgestellt, welche die Möglichkeiten von WebOS zeigen und den Kinobesuch komfortabler machen soll. Der Nutzer kann darüber vom Mobiltelefon aus Tickets für ein in der Nähe befindliches Kino kaufen und dabei wird gleich ein Kalendereintrag mit der Startzeit des Films eingetragen. Zudem kann sich der Nutzer per GPS zum Kino leiten lassen oder einen Trailer des Kinofilms ansehen.

Das Mojo SDK steht über die Entwicklerwebseite developer.palm.com(öffnet im neuen Fenster) nach einer Registrierung zur Verfügung. Zunächst ist der Zugang limitiert, Palm machte aber keine Angaben dazu, wie sich die Limitierung bemerkbar macht. Im Laufe des Jahres soll das Mojo SDK dann für alle Interessierten zur Verfügung stehen. Bis dahin will Palm die Werkzeuge noch anpassen.

Zudem hat Palm den Mojo Messaging Service angekündigt. Über diesen Cloud-basierten Push-Service werden Daten automatisch auf ein WebOS-Gerät geleitet. Außerdem erhalten alle Abonnenten in der Cloud Zugang zu den betreffenden Daten. Damit soll der Datenaustausch komfortabler gemacht werden. Dieser Dienst soll mit dem allgemeinen Erscheinen des Mojo SDK veröffentlicht werden.


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