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Staatliche Spieleförderung: Nur brave Ware?

Zunehmend engagieren sich die Bundesländer für die Förderung von Computerspielen

Spiele sollen besser werden, deutsche Entwickler international konkurrenzfähiger - aber das kostet. Auf dem Branchentreffen Munich Gaming 2009 ging es im Expertenpanel um die aktuelle Lage der Förderung und um neue Strategien.

Artikel veröffentlicht am ,

Wer heute ein konkurrenzfähiges Computerspiel produzieren möchte, braucht jede Menge Geld - längst haben viele Budgets die Größenordnungen von Hollywoodfilmen erreicht. Kredite von Banken, vor der Finanzkrise noch gang und gäbe, bekommt inzwischen kein Team mehr. Auf der Munich Gaming 2009 haben sich Experten getroffen, um über den aktuellen Stand der Förderung mit öffentlichen Mitteln zu sprechen. Zur Eröffnung der Veranstaltung hatte Malte Behrmann, Geschäftsführer des Game Bundesverbands der Entwickler von Computerspielen, die aktuelle Lage deutscher Entwickler zusammengefasst - und die könnte besser sein. In Kanada steckt die Region Québec mit ihren gerade mal 7 Millionen Einwohnern rund 70 Millionen Euro in die Spielebranche, ebenfalls große Mittel investieren Südkorea, Frankreich, skandinavische Staaten sowie Teile der USA - mit großem Erfolg, wie der inzwischen global agierende französische Publisher Ubisoft zeigt, aber auch das isländische Onlinerollenspiel Eve Online.

Inhalt:
  1. Staatliche Spieleförderung: Nur brave Ware?
  2. Staatliche Spieleförderung: Nur brave Ware?

Malte Behrmann, Moderatorin Barbara Schardt, Dorothee Bär, Hendrik Lesser (v.R.n.L.)
Malte Behrmann, Moderatorin Barbara Schardt, Dorothee Bär, Hendrik Lesser (v.R.n.L.)

Allmählich, so Behrmann, würden auch deutsche Politiker den Spielemarkt entdecken - allerdings ein Stück weit über den Umweg des Jugendschutzes. Hierzulande sei der Ansatz oft, dass nicht mehr "schlechte" Spiele verboten, sondern "gute" gefördert werden sollten. Grundlage dafür ist eine in der Öffentlichkeit fast unbekannte, aber für die Branche wichtige Entscheidung der EU-Kommission für Wettbewerb: Computerspiele gelten offiziell als Kultur und dürfen gesetzlich gefördert werden.

Hierzulande erfolgt die Förderung von Computerspielen vor allem über die Länder - das Bundesforschungsministerium, so Behrmann, reagiere eher abweisend, wenn dort neue Computerspielprojekte vorgestellt würden. Aktive Förderung in nennenswertem Umfang gebe es in Hamburg, Berlin und Brandenburg - der Computerspielpreis-Gewinner Drakensang etwa sei durch die Mitteldeutsche Medienförderung mitfinanziert worden. Unklar sei die Lage in Nordrhein-Westfalen, das mal mehr und mal weniger gebe. Von den großen Ländern tue sich derzeit nur in Baden-Württemberg und Hessen nichts, aber das könnte sich nach der Erwartung von Behrmann bald ändern.

Staatliche Spieleförderung: Nur brave Ware? 
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zomg 02. Apr 2009

seh ich nicht so, gerade technisch hat crysis enttäuscht, das man auch extrem...

dEEkAy 02. Apr 2009

Ich habe sehr wohl Humor, nur find ichs etwas traurig udn auch heuchlerisch Beschwert...

Picco 02. Apr 2009

Wo du es sagst...! Bin wohl doch inzwischen älter als ich oft meine. Also meine inwischen...

dEEkAy 02. Apr 2009

wenn ich Heute heimkomme lass ich erstmal nen paar Leute in ihre Einzelteile zerplatzen...

Neko-chan 02. Apr 2009

Hab ich nie gespielt, aber ich kann dafür Lichtschwerter und Laserwaffen sowie...


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