• IT-Karriere:
  • Services:

Taiwans DRAM-Superkonzern verkündet Partnerschaft mit Elpida

Keine Gespräche mit Qimonda

Der Superkonzern Taiwan Memory Company, der aus sechs taiwanischen und zwei ausländischen DRAM-Herstellern zusammengesetzt werden soll, hat ein Abkommen mit dem japanischen Unternehmen Elpida Memory bekanntgegeben. Eine Investition in Qimonda sei nicht geplant, so die Taiwan Memory Company.

Artikel veröffentlicht am ,

Der unter staatlicher Beteiligung gebildete, neue DRAM-Hersteller Taiwan Memory Co. (TMC) hat heute offiziell seine Partnerschaft mit dem japanischen Unternehmen Elpida Memory bekanntgegeben. TMC werde Technologie von Elpida erhalten. Später könne auch eine finanzielle Beteiligung folgen, so der designierte Aufsichtsratschef John Hsuan. Auch mit dem US-Konzern Micron Technology sei eine Partnerschaft möglich, sagte er.

Stellenmarkt
  1. Karlsruher Institut für Technologie (KIT) Campus Nord, Karlsruhe
  2. operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main

Die finanziell angeschlagene Elpida ist die Nummer 3 auf dem DRAM-Weltmarkt, Micron liegt auf Platz 4. Micron ist über das taiwanische Joint Venture Inotera Memories bereits mit Nanya Technology verbunden. Das taiwanische Unternehmen Rexchip ist ein Gemeinschaftsunternehmen von Elpida und Powerchip.

Micron habe sein Interesse an einer Teilnahme an TMC bekundet, brauche dafür aber noch die Zustimmung von Nanya und Inotera, sagte Hsuan.

Die krisengeschüttelte DRAM-Branche will mit TMC einen multinationalen Superkonzern bilden, um Überkapazitäten abzubauen. Sechs taiwanische DRAM-Hersteller, Nanya, Inotera, Powerchip Semiconductor, Rexchip Electronics, ProMOS Technologies und Winbond Electronics, sollen in den kommenden sechs Monaten unter dem Dach einer staatlichen Holding verschmelzen. Der Staatsanteil an TMC soll unter 50 Prozent liegen. Laut taiwanischen Regierungskreisen könnten jährlich zusätzlich 10 Milliarden Neue Taiwan-Dollar (223 Millionen Euro) aus dem Staatshaushalt aufgebracht werden, um die eigene Forschung und Entwicklung bei DRAMs für TMC voranzubringen.

Berichte, nach denen TMC in den insolventen deutschen Chiphersteller Qimonda investieren wolle, hat Hsuan indes nicht bestätigt. Es gebe keine Kontakte mit Qimonda, sagte er.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 555,55€ (zzgl. Versandkosten)

Abseus 02. Apr 2009

richtig. wenn bei uns in europa nich schnell jemand aufwacht und qimonda wirklich stirbt...


Folgen Sie uns
       


Microsoft Surface Laptop 3 (15 Zoll) - Hands on

Der Surface Laptop 3 ist eine kleine, aber feine Verbesserung zum Vorgänger. Er bekommt ein größeres Trackpad, eine bessere Tastatur und ein größeres 15-Zoll-Display. Es bleiben die wenigen Anschlüsse.

Microsoft Surface Laptop 3 (15 Zoll) - Hands on Video aufrufen
Bosch-Parkplatzsensor im Test: Ein Knöllchen von LoRa
Bosch-Parkplatzsensor im Test
Ein Knöllchen von LoRa

Immer häufiger übernehmen Sensoren die Überwachung von Parkplätzen. Doch wie zuverlässig ist die Technik auf Basis von LoRa inzwischen? Golem.de hat einen Sensor von Bosch getestet und erläutert die Unterschiede zum Parking Pilot von Smart City System.
Ein Test von Friedhelm Greis

  1. Automated Valet Parking Daimler und Bosch dürfen autonom parken
  2. Enhanced Summon Teslas sollen künftig ausparken und vorfahren

Neuer Streamingdienst von Disney: Disney+ ist stark bei Filmen und schwach bei Serien
Neuer Streamingdienst von Disney
Disney+ ist stark bei Filmen und schwach bei Serien

Das Hollywoodstudio Disney ist in den Markt für Videostreamingabos eingestiegen. In den USA hat es beim Start von Disney+ technische Probleme gegeben. Mit Blick auf inhaltliche Vielfalt kann der Dienst weder mit Netflix noch mit Amazon Prime Video mithalten.
Von Ingo Pakalski

  1. Videostreaming im Abo Disney+ hat 10 Millionen Abonnenten
  2. Disney+ Disney bringt seinen Streaming-Dienst auf Fire-TV-Geräte
  3. Streaming Disney+ startet am 31. März 2020 in Deutschland

In eigener Sache: Aktiv werden für Golem.de
In eigener Sache
Aktiv werden für Golem.de

Keine Werbung, kein unerwünschtes Tracking - kein Problem! Wer Golem.de-Inhalte pur nutzen möchte, hat neben dem Abo Golem pur jetzt eine weitere Möglichkeit, Golem.de zu unterstützen.

  1. Golem Akademie Von wegen rechtsfreier Raum!
  2. In eigener Sache Wie sich Unternehmen und Behörden für ITler attraktiv machen
  3. In eigener Sache Unser Kubernetes-Workshop kommt auf Touren

    •  /