Red-Hat-Klon CentOS in neuer Version
Die CentOS-Entwickler greifen auf die frei verfügbaren RHEL-Quellen zu und bauen damit eine kostenlose RHEL-Variante, die dieselben Funktionen enthält. Verweise auf Red Hat sind daraus jedoch entfernt. CentOS 5.3 unterstützt Intels Core-i7-Prozessoren und soll auf diesen CPUs mehr Leistung bringen. Auch Energiesparmodi und Hyperthreading können genutzt werden.
Darüber hinaus sollen virtualisierte x64-Umgebungen besser skalieren. So lassen sich nun virtuelle Server mit bis zu 32 virtuellen Prozessoren und 80 GByte RAM einrichten. Durch die Virtio-Treiber sollen Gastsysteme unter der Virtualisierungslösung KVM schneller laufen.
Da CentOS 5.3 auf einen neuen Kernel setzt, haben neue Treiber Einzug in die Distribution gehalten. Dazu zählen aktualisierte Treiber für Atheros- und Ralink-WLAN-Chips. Dm-Raid kennt nun die RAID-Level 4, 5 und 10. Ferner ist es möglich, mit CentOS 5.3 Root- und Swap-Partitionen komplett zu verschlüsseln.
CentOS 5.3 steht ab sofort für x86 und x64 zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit. Für CentOS ist ebenso wie für RHEL kommerzieller Support erhältlich.
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