Univention Corporate Server 2.2 veröffentlicht

Erste Komponenten für Desktopvirtualisierung integriert

Univention hat den Univention Corporate Server (UCS) in der Version 2.2 vorgestellt. Die Linux-Distribution enthält überarbeitete Administrationswerkzeuge und erste Komponenten zur Desktopvirtualisierung. Unternehmen haben damit die Möglichkeit, virtuelle Windows-Instanzen auf dem Server laufen zu lassen.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Das Verwaltungssysstem der Linux-Distribution verwendet nun teilweise JavaScript/Ajax-Technik. Derzeit wird damit beispielsweise eine verbesserte Suchfunktion geboten. Neu hinzugekommen ist ein grafisches Modul, um den Active Directory Connector zu konfigurieren.

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Der Linux-Kernel kann in den Versionen 2.6.18 und 2.6.28 genutzt werden. Beide enthalten die Virtualisierungstechnik Xen. Xen wurde auf die Version 3.2.1 aktualisiert und bietet damit eine verbesserte Unterstützung von Windows-Gästen. Univention sieht den Einsatzbereich des UCS daher auch, um virtuelle Windows-Instanzen an Thin Clients auszuliefern.

An Desktopanwendungen sind nun OpenOffice.org 3.0, KDE 3.5.10, Firefox 3.0.6 und Flash 9.0 enthalten. Die Groupware Kontact wurde in der Enterprise-Version des Kolab-Konsortiums integriert und bietet damit eine verbesserte Kompatibilität zu Outlook. Der Samba-Server ist in der Version 3.2.8 enthalten, was die Zusammenarbeit mit Windows-Clients verbessern soll.

Bis auf die proprietären Komponenten von Drittherstellern unterliegt das komplette System der GPL. UCS 2.2 steht zum Download bereit, Univention bietet kommerzielle Maintenance-Verträge an. Für den privaten Einsatz ist das Betriebssystem kostenlos.

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