Abo
  • Services:

Wikia Search wird eingestellt

Open-Source-Suchmaschine Wikia Search wird geschlossen

Die Krise hat ein neues Opfer: Jimmy Wales, Gründer der Onlineenzyklopädie Wikipedia und des Unternehmens Wikia, hat sich entschlossen, die Community-Suchmaschine Wikia Search einzustellen. Das Angebot verschlang zu viele Mittel und hatte zu wenige Nutzer.

Artikel veröffentlicht am ,

Jimmy Wales hat die im Januar 2008 gestartete Community-Suchmaschine Wikia Search schon wieder geschlossen. Mit dem heutigen Tag werde der Dienst eingestellt, schreibt der Initiator in seinem Blog.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Reutlingen
  2. BWI GmbH, deutschlandweit

Die gegenwärtige wirtschaftliche Situation habe ihn gezwungen, alle Dienste des kommerziellen Unternehmens Wikia zu prüfen und "alles zu tun, um in die Wirtschaftlichkeit zu kommen", sagte Jimmy Wales dem US-Branchendienst CNet. Es würde noch mindestens zwei Jahre dauern, bis Wikia Search so weit wäre, dass eine breite Öffentlichkeit die Suchmaschine nutzen könne, so Wales. "Das können wir uns im Moment nicht leisten."

Das Konzept der Suchmaschine sah vor, dass die Nutzer die Möglichkeit haben, die Suchergebnisse zu beeinflussen, etwa indem sie gefundene Seiten bewerten, Seiten in die Trefferliste aufnehmen oder daraus zu löschen. Außerdem ist der Suchalgorithmus von Wikia Search als Open Source offengelegt. Die Konkurrenten hüten ihre Algorithmen normalerweise streng. Finanzieren soll sich Wikia Search durch Werbeeinblendungen.

Allerdings habe die Suchmaschine "nicht den Erfolg gehabt, den wir uns erhofft hatten", schreibt Wales. Etwa 10.000 identifizierbare Nutzer, so genannte Unique User, im Monat hätten mit Wikia Search gesucht, so Wales. Zu wenig im Vergleich zu anderen Wikia-Angeboten wie Wikianswers, die bis zu 30 Millionen Unique User im Monat haben, und damit auch zu wenig, um die aufgewendeten Ressourcen zu rechtfertigen. Immerhin zwei Vollzeitmitarbeiter bei Wikia sind nur mit der Suchmaschine beschäftigt.

Treue Fans des Dienstes können dennoch hoffen: Wales betonte, dass er nach wie vor an die Idee einer Open-Source-Suchmaschine glaube. Sein Fazit war deshalb: "Ich werde darauf zurückkommen, wenn es wirtschaftlich wieder bergauf geht."



Anzeige
Blu-ray-Angebote

Datenschutzbeau... 01. Apr 2009

wieso? derartig feiner humor kann systembedingt NICHT spontan kommen! ganz klar: das...

Reyci 01. Apr 2009

Ja, seit wann kann man mit dem 28k Modem den ISDNAnschluss benutzen?

byti 01. Apr 2009

Idee ist gut. Da hat nur das Marketing versagt. Viele wusten garnix davon. Aber ich denk...

dsdas 01. Apr 2009

Sehe ich auch so. Solange die Ergebniss nicht qualitativ zumindest ebenso hochwertig sind...

wef 01. Apr 2009

ausserhalb seiner 'Frickelbude' dieses Projekt kannte? Ich erinnere mich vage an einen...


Folgen Sie uns
       


Rebble Pebble - Test

Pünktlich zur Abschaltung der Pebble-Server hat das Rebble-Projekt seine Alternative gestartet. Der Rebble-Server bringt Funktionen wie den Appstore und die Wetteranzeige in der Timeline zurück. Ganz perfekt ist der Ersatz aber noch nicht.

Rebble Pebble - Test Video aufrufen
Athlon 200GE im Test: Celeron und Pentium abgehängt
Athlon 200GE im Test
Celeron und Pentium abgehängt

Mit dem Athlon 200GE belebt AMD den alten CPU-Markennamen wieder: Der Chip gefällt durch seine Zen-Kerne und die integrierte Vega-Grafikeinheit, die Intel-Konkurrenz hat dem derzeit preislich wenig entgegenzusetzen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. AMD Threadripper erhalten dynamischen NUMA-Modus
  2. HP Elitedesk 705 Workstation Edition Minitower mit AMD-CPU startet bei 680 Euro
  3. Ryzen 5 2600H und Ryzen 7 2800H 45-Watt-CPUs mit Vega-Grafik für Laptops sind da

Life is Strange 2 im Test: Interaktiver Road-Movie-Mystery-Thriller
Life is Strange 2 im Test
Interaktiver Road-Movie-Mystery-Thriller

Keine heile Teenagerwelt mit Partys und Liebeskummer: Allein in den USA der Trump-Ära müssen zwei Brüder mit mexikanischen Wurzeln in Life is Strange 2 nach einem mysteriösen Unfall überleben. Das Adventure ist bewegend und spannend - trotz eines grundsätzlichen Problems.
Von Peter Steinlechner

  1. Adventure Leisure Suit Larry landet im 21. Jahrhundert

Xilinx-CEO Victor Peng im Interview: Wir sind überall
Xilinx-CEO Victor Peng im Interview
"Wir sind überall"

Programmierbare Schaltungen, kurz FPGAs, sind mehr als nur Werkzeuge, um Chips zu entwickeln: Im Interview spricht Xilinx-CEO Victor Peng über überholte Vorurteile, den Erfolg des Interposers, die 7-nm-Fertigung und darüber, dass nach dem Tape-out der Spaß erst beginnt.
Ein Interview von Marc Sauter

  1. Versal-FPGAs Xilinx macht Nvidia das AI-Geschäft streitig
  2. Project Everest Xilinx bringt ersten FPGA mit 7-nm-Technik

    •  /