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Xeon 5500: Intels Nehalem-Generation für Server startet

Turbo Boost mit drei Stufen
Turbo Boost mit drei Stufen
Das schnellste Modell Xeon W5580 mit nominal 3,2 GHz kommt dank Turbo-Boost bei Auslastung von zwei Kernen so schon auf 3,6 GHz. Selbst unter Volllast können es noch 3,46 GHz sein. Ein Übriges tut noch das HyperThreading, das dem Betriebssystem aus den vier physikalischen Kernen acht Cores vorgaukelt. Da Serveranwendungen meist viel besser in Threads aufgeteilt sind als Desktopprogramme, geht Intel von bis zu 30 Prozent mehr Leistung allein durch das HyperThreading aus. Der ebenfalls gut gethreadete Cinebench R10 kommt auf einem Core i7 immerhin schon auf 18 Prozent mehr Tempo durch HyperThreading.

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Energie zählt mehr denn je
Energie zählt mehr denn je
Neben diesen Architekturtricks bringt beim Nehalem-EP der integrierte Speichercontroller deutlich mehr Leistung als beim Vorgänger Harpertown. Auf die Mitte 2006 noch als Innovation gefeierten FB-DIMMs hat Intel zugunsten geringerer Leistungsaufnahme jetzt verzichtet. Ebenso wie der Core i7 läuft Nehalem-EP mit DDR3-Modulen, vorzugsweise aber solchen mit Fehlerkorrektur (ECC). Die Speicher für den i7 sind jedoch nur bis effektiv 1.066 MHz laut Spezifikation zugelassen - auch wenn es deutlich schnellere und auch stabile Module gibt -, beim Nehalem-EP ist hingegen auch DDR3-1.333 zulässig. Apple verbaut im neuen MacPro mit den Nehalem-Xeons übrigens nur DDR3-1.066-Module, die neue Apple-Workstation ist damit in puncto Speicher leicht untermotorisiert.

Da die Speichercontroller über die QPI-Links Cache-Kohärenz viel schneller herstellen können als über das bisherige FSB-Design, ist nun hoher Durchsatz auch in Intel-Servern garantiert. Und üppiger dürfen auch die Anwendungen selbst werden, denn pro CPU-Sockel sind in Nehalem-EP-Servern sechs DIMM-Slots vorgesehen, je zwei für einen der drei Speicherkanäle der CPU. ECC-DIMMs mit 4 GByte sind bereits erhältlich, ebenso solche mit 8 GByte. Und noch im zweiten Quartal 2009 erwartet Intel eine breite Verfügbarkeit von 16-GByte-Modulen. Damit ergeben sich bis zu 192 GByte für einen Zwei-Sockel-Server. Mit zwei Modulen pro Speicherkanal sind dann aber nur noch effektiv 1.066 MHz zulässig.

An den Cachegrößen hat Intel, anders als bei früheren Xeons, nicht gedreht. Die meisten Modelle des Nehalem-EP verfügen über 8 MByte L3-Cache, die Energiesparversionen der Serie L5500 zum Teil nur über die Hälfte. Dort hat Intel bis auf den L5520 (2,26 GHz, 60 Watt) aber auch den Speichertakt auf effektiv 800 MHz reduziert. Der Speichercontroller der Nehalem-Architektur gilt eben nicht umsonst als kleiner Stromfresser.

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L5520 26. Aug 2009

http://www.supermicro.co.uk/products/motherboard/Xeon3000/ Diese Boards sollten alle auch...

Humbug-Killer 07. Apr 2009

"Apple verbaut im neuen MacPro mit den Nehalem-Xeons übrigens nur DDR3-1.066-Module, die...

bLaNG 31. Mär 2009

Diese duerften ab jetzt deutlich guenstiger zu haben sein und reichen mir von der...

blubb blubb 30. Mär 2009

Xeon L5518 und L5520 sind ja zwei spannende Ausführungen: Ausser im Core-Speed...

Spackenklatscher 30. Mär 2009

... des kennt ma joh ned anners von dir, geh?! ...


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