Abo
  • Services:

Intel sucht Ideen für Larrabee bei Spieleentwicklern

Kleine Details zur Architektur auf der GDC

Am letzten Tag der Games Developers Conference (GDC) in San Francisco hat Intel wieder einmal Informationshäppchen zum Grafikprozessor Larrabee preisgegeben. Dabei rief Intel die Spieleentwickler zu mehr Feedback für das ehrgeizige Projekt auf.

Artikel veröffentlicht am ,

Hauptsächlich an Programmierer richtete sich ein Vortrag von Intel auf der GDC. Im Vorfeld der Veranstaltung hatte der Chiphersteller US-Journalisten zu einer Telefonkonferenz geladen, in der es auch neue Details zur Architektur des Chips gab.

Stellenmarkt
  1. Ludwig Beck AG, München
  2. Robert Bosch GmbH, Leonberg

Wie Intel bereits im August 2008 verraten hatte, besteht Larrabee aus vielen kleinen x86-Kernen, die auf dem Design des ersten Pentium basieren. Sie arbeiten aber, ähnlich wie beim Atom, mit In-Order-Bearbeitung von Befehlen. Der x86-Kern soll dabei laut einem Bericht von CNET vor allem die Steuerung des Programmablaufs und Speicherverwaltung übernehmen.

Die eigentlichen Berechnungen führt eine Vektoreinheit durch, die ein wenig den SSE- und MMX-Einheiten der Desktop-CPUs ähnelt. In einem Takt soll Larrabees Vektoreinheit 16 Befehle bearbeiten können - und zwar ebenfalls In-Order. Dafür muss der x86-Kern die bis zu 512 Bit breiten Datentypen aufbereiten. Wie die beiden Funktionsblöcke verbunden sind, erklärte Intel jedoch noch nicht.

Die Kommunikation innerhalb des Larrabee ist eine der schwierigsten Aufgaben, bekannt ist bereits, dass Intel einen zweistufigen Ringbus vorgesehen hat, welcher die x86-Kerne verbindet. Diese Kerne können zudem mit einem eigenen Scheduler vier Threads verwalten. Nach bisher inoffiziellen Informationen sollen die ersten Larrabees aus bis zu 16 x86-Kernen bestehen, was dann die beeindruckende Zahl von 64 Threads ergibt.

Um diese Hardware auch auszunutzen, müssen Programmierer von Anfang an auf Strukturen achten, die sich gut parallelisieren lassen. Daher rief Intel die Entwickler auf, weitere Wünsche zu den Funktionen von Larrabee zu äußern. Tom Forsyth, einer der Larrabee-Designer, sagte laut CNET: "Wir befragen etliche hochrangige Entwickler zum Design von Larrabee". Nur ein Unternehmen wurde dabei auch beim Namen genannt. Das Animationsstudio von Dreamsworks soll bereits mit Larrabee-Programmen arbeiten, die auf Nehalem-Rechnern simuliert werden.

Echte Hardware gibt es nämlich noch immer nicht. Frühestens Ende 2009 sollen die ersten Larrabee-Prototypen erscheinen. Vorher will Intel jedoch auch Bibliotheken für C++ öffentlich zur Verfügung stellen, mit denen sich Larrabee simulieren lässt. Sämtliche Funktionen der Hardware sollen so zur Verfügung stehen. Dieses Verfahren wenden Chipentwickler intern stets an, um das Verhalten von Hardware im Zusammenspiel mit Programmen zu untersuchen, bevor die ersten Chips hergestellt sind.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 15,00€ (Preis wird erst an der Kasse angezeigt!)
  2. beim Kauf teilnehmender Produkte
  3. 14,99€

Jop 31. Jul 2009

Das dacht ich auch, v.a. nachdem ich runtergescrollt hab und gesehen hab, wo er die...

BesserwisserBoy 31. Mär 2009

dir ist da nen fehler unterlaufen... du meintest nicht 7.1 ... sondern 7+1 ... nämlich...

ich auch 30. Mär 2009

Wie wäre es durch den Larabree rekursive Funktionen in Shadern zu erlauben? Das währe...


Folgen Sie uns
       


Shift 6m - Hands on (Cebit 2018)

Der Hersteller beschreibt das neue Shift 6M als nachhaltig und Highend - wir haben es uns auf der Cebit 2018 angesehen.

Shift 6m - Hands on (Cebit 2018) Video aufrufen
Krankenversicherung: Der Papierkrieg geht weiter
Krankenversicherung
Der Papierkrieg geht weiter

Die Krankenversicherung der Zukunft wird digital und direkt, aber eine tiefgreifende Disruption des Gesundheitswesens à la Amazon wird in Deutschland wohl ausbleiben. Die Beharrungskräfte sind zu groß.
Eine Analyse von Daniel Fallenstein

  1. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche
  2. Medizintechnik Implantat wird per Ultraschall programmiert
  3. Telemedizin Neue Patienten für die Onlinepraxis

KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. Medizintechnik Künstliche Intelligenz erschnüffelt Krankheiten
  2. Dota 2 128.000 CPU-Kerne schlagen fünf menschliche Helden
  3. KI-Bundesverband Deutschland soll mehr für KI-Forschung tun

Garmin Fenix 5 Plus im Test: Mit Musik ins unbekannte Land
Garmin Fenix 5 Plus im Test
Mit Musik ins unbekannte Land

Kopfhörer ins Ohr und ab zum Joggen, Rad fahren oder zum nächsten Supermarkt spazieren - ohne Smartphone: Mit der Sport-Smartwatch Fenix 5 Plus von Garmin geht das. Beim Test haben wir uns zwar im Wegfindungsmodus verlaufen, sind von den sonstigen Navigationsoptionen aber begeistert.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Garmin im Hands on Alle Fenix 5 Plus bieten Musik und Offlinenavigation

    •  /