Abo
  • Services:

Bahn: E-Mails der Beschäftigten mit Gewerkschaft überwacht

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG legt brisantes Material vor

Die Deutsche Bahn soll während des Lokführerstreiks im Jahr 2007 den E-Mail-Verkehr von Beschäftigten mit der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) bespitzelt haben. Dabei wurde nicht nur mitgelesen, sondern auch aktiv gelöscht.

Artikel veröffentlicht am ,

Der Skandal um illegale Mitarbeiterüberwachung bei der Deutschen Bahn weitet sich aus. Der Spiegel berichtet, dass im Lokführerstreit 2007 E-Mails der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) mitgelesen und auch vom Server gelöscht wurden.

Stellenmarkt
  1. amedes Medizinische Dienstleistungen GmbH, Hamburg
  2. Robert Bosch GmbH, Waiblingen

Drahtzieher war der von der Konzernleitung eingesetzte "Initiativkreis Arbeitskampf", so das Magazin unter Berufung auf Sonderermittler, die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG und die ehemaligen Bundesminister Herta Däubler-Gmelin und Gerhard Baum. Die brisanten Informationen seien am 27. März 2009 dem Aufsichtsrat vorgelegt worden.

Zwei Streikinformationsschriften an die Lokomotivführer wurden demnach mitgelesen und sogar gelöscht. Die GDL-Führung stellte Monate später, als erste Informationen über die Spitzelaffäre bei der Bahn öffentlich wurden, den Vorstandsvorsitzenden Hartmut Mehdorn zur Rede. Der Anti-Korruptionsverantwortliche der Bahn, Wolfgang Schaupensteiner, antwortete, dass keine "Funktionsträger der GDL ausgeforscht worden" seien.

Insgesamt filterte das Projekt "Leakage" systematisch täglich 145.000 E-Mails konzernintern. Das Magazin Focus berichtet, dass im Jahr 2005 und 2008 die Konzernsicherheit und die Revision das Filtersystem installiert und genutzt hätten. Zudem wurde so überprüft, ob Bahn-Mitarbeiter mit den Medien in Kontakt waren. Auch mit Stichwortlisten wurde in den E-Mail gesucht, berichtet das Magazin.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Forza Motorsport 7 34,99€, Ark: Survival Evolved 23,99€, Mittelerde: Schatten des...
  2. 219€ (Vergleichspreis 251€)
  3. 19,89€ inkl. Versand (Vergleichspreis ca. 30€)

Lokführer Tim... 30. Mär 2009

Weil es diese Regierung (und auch schon die Vorgängerrerierung) vorgelebt hat und bei...

original... 30. Mär 2009

den betriebsfrieden nach 99 BetrVG kann man aber doch nur durch gesetzeswidrige...

hupi49 30. Mär 2009

Da täusche dich mal nicht! Der wird vom Feinsten absahnen. Mehr als jeder andere gierige...

Klößchen 30. Mär 2009

Jetzt können die Verfolgungsbehörden Ihn auch gleich in seine neue Vergitterte Behausung...

Werni 30. Mär 2009

Schande über ihn - als Herr des Mailservers ist man auch für den Schutz seiner User...


Folgen Sie uns
       


Electronic Arts E3 2018 Pressekonferenz - Live

Mit Command & Conquer Rivals wollte sich die Golem.de-Community so gar nicht anfreunden, da haben Anthem und Unraveled Two mehr überzeugt.

Electronic Arts E3 2018 Pressekonferenz - Live Video aufrufen
Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nutzungsrechte Einbetten von Fotos muss nicht verhindert werden
  2. Bundesnetzagentur UKW-Abschaltung abgewendet
  3. Drupalgeddon 2 115.000 Webseiten mit Drupallücken übernommen

Russische Agenten angeklagt: Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton
Russische Agenten angeklagt
Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton

Die US-Justiz hat zwölf russische Agenten wegen des Hacks im US-Präsidentschaftswahlkampf angeklagt. Die Anklageschrift nennt viele technische Details und erhebt auch Vorwürfe gegen das Enthüllungsportal Wikileaks.

  1. Nach Gipfeltreffen Trump glaubt Putin mehr als US-Geheimdiensten
  2. US Space Force Planlos im Weltraum
  3. Gewalt US-Präsident Trump will Gespräch mit Spielebranche

Battlefield 5 Closed Alpha angespielt: Schneller sterben, länger tot
Battlefield 5 Closed Alpha angespielt
Schneller sterben, länger tot

Das neue Battlefield bekommt ein bisschen was von Fortnite und wird allgemein realistischer und dynamischer. Wir konnten in der Closed Alpha Eindrücke sammeln und erklären die Änderungen.
Von Michael Wieczorek

  1. Battlefield 5 Mehr Reaktionsmöglichkeiten statt schwächerer Munition
  2. Battlefield 5 Closed Alpha startet mit neuen Systemanforderungen
  3. Battlefield 5 Schatzkisten und Systemanforderungen

    •  /