Abo
  • IT-Karriere:

Multiplayer: Keine Chance für "Einsame Wölfe"

Eine besondere Rolle für den Zusammenhalt der Gruppe spielen die Oberbosse. So gibt es etwa einen extrem schnellen Gegnertyp namens "The Hunter": Der kann "einsame Wölfe" - also Spieler, die sich abseits von anderen halten - schnell einholen und soll sie dadurch zurück zur Herde treiben. Auch der Mangel an Munition, in Left 4 Dead teilweise kritisiert, ist laut Booth Absicht: Wenn ein wertvolles Gut nicht ausreichend vorhanden ist, müssen die vier Spieler zum Ausgleich eng zusammenarbeiten.

Stellenmarkt
  1. Heymanns IT-Solutions GmbH, Willich
  2. CodeCamp:N GmbH, Nürnberg

Als wichtig hat sich laut Booth während der Entwicklung von Left 4 Dead auch herausgestellt, dass Spieler es toll finden, anderen zu helfen und so in die Rolle des Helden zu kommen - etwa, wenn sie einem schwer angeschlagenen Kumpel per Medipack helfen. "Es gibt Momente, da spielt man mit Unbekannten im Internet und einer von ihnen hilft einem. Da merkt man: Hey, der Typ ist okay", erzählte Booth.

Wichtig ist auch, dass das Programm den Spielern Phasen der Hochspannung und der Entspannung bietet. Letztere sollten um die 30 bis 35 Sekunden dauern, weil sie sich solange nicht langweilig anfühlen, sondern das Team zusammenschweißen. In Left 4 Dead kontrolliert ein System im Hintergrund, ob die Spieler ein wenig Ruhe gebrauchen könnten. Dazu prüft es anhand der Verletzungen der Spieler, wie hoch die "Emotional Intensity" ist; andere Verfahren habe Valve auch ausprobiert, aber das relativ simple Verfahren mit dem Gesundheitszustand hat sich am besten bewährt.

Für die Ausrichtung auf Gruppenerlebnisse gibt es laut Booth noch weitere wichtige Elemente. So brauche ein Spiel wie Left 4 Dead einen Splitscreenmodus, weil Spieler so ihre Freunde am einfachsten in das Programm einführen könnten. Wichtig sei ein Ingame-Abstimmungssystem, damit die Community sich bei Streitfragen selbst regulieren kann. Und: Zufallselemente im Level und in der Gegnerplatzierung seien ebenfalls wichtig, damit erfahrene Spieler möglichst wenig Wissensvorsprung vor Einsteigern haben.

 Multiplayer: Keine Chance für "Einsame Wölfe"
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. Grafikkarten, Monitore, Mainboards)
  2. 245,90€ + Versand

Danke, danke! 30. Mär 2009

Du hast diese Spiele wohl nicht ganz verstanden... Hasz du in deinem Lenem schon mal ein...

Mootzekaater 28. Mär 2009

Man sollte bei solchen Spielen aber unbedingt einen gleichwertigen Single Player Modus...

peach 28. Mär 2009

Ja, deswegen ja auch einsam, ein Nicht-Rudel-Tier wäre alleine nicht einsam, weil es ja...

spanther 27. Mär 2009

Ich find Postal2 langweilig... Brutal ist es, ja. Aber ich seh irgendwie nicht groß nen...

Filmfan und Kenner 27. Mär 2009

Da war der Autor wohl doch kein Filmfan und Kenner des Streifens.


Folgen Sie uns
       


Bionic Finwave - Bericht (Hannover Messe 2019)

Festo zeigte auf der Hannover Messe einen schwimmenden Roboter aus dem 3D-Drucker.

Bionic Finwave - Bericht (Hannover Messe 2019) Video aufrufen
Zulassung autonomer Autos: Der Mensch fährt besser als gedacht
Zulassung autonomer Autos
Der Mensch fährt besser als gedacht

Mehrere Jahre haben Wissenschaftler und Autokonzerne an Testverfahren für einen Autobahnpiloten geforscht. Die Ergebnisse sprechen für den umfangreichen Einsatz von Simulation. Und gegen den schnellen Einsatz der Technik.
Von Friedhelm Greis

  1. Autonomes Fahren US-Post testet Überlandfahrten ohne Fahrer
  2. Mercedes-Sicherheitsstudie Wenn das Warndreieck autonom aus dem Auto fährt
  3. Einride T-Pod Autonomer Lkw fährt in Schweden Waren aus

LTE-V2X vs. WLAN 802.11p: Wer hat Recht im Streit ums Auto-WLAN?
LTE-V2X vs. WLAN 802.11p
Wer hat Recht im Streit ums Auto-WLAN?

Trotz langjähriger Verhandlungen haben die EU-Mitgliedstaaten die Pläne für ein vernetztes Fahren auf EU-Ebene vorläufig gestoppt. Golem.de hat nachgefragt, ob LTE-V2X bei direkter Kommunikation wirklich besser und billiger als WLAN sei.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Vernetztes Fahren Lobbyschlacht um WLAN und 5G in Europa
  2. Gefahrenwarnungen EU setzt bei vernetztem Fahren weiter auf WLAN

Motorola One Vision im Hands on: Smartphone mit 48-Megapixel-Kamera für 300 Euro
Motorola One Vision im Hands on
Smartphone mit 48-Megapixel-Kamera für 300 Euro

Motorola bringt ein weiteres Android-One-Smartphone auf den Markt. Die Neuvorstellung verwendet viel Samsung-Technik und hat ein sehr schmales Display. Die technischen Daten sind für diese Preisklasse vielversprechend.
Ein Hands on von Ingo Pakalski

  1. Moto G7 Power Lenovos neues Motorola-Smartphone hat einen großen Akku
  2. Smartphones Lenovo leakt neue Moto-G7-Serie

    •  /