Abo
  • Services:

Huawei fasst Fuß in den USA

Chinesischer Netzwerkausrüster hofft auf Großauftrag in den USA

Der chinesische Telekom-Ausrüster Huawei hat einen Auftrag des US-Kabelnetzbetreibers Cox Communications erhalten. Außerdem darf Huawei auf ein Geschäft mit Clearwire hoffen. Damit kann Huawei Erfolge auf dem US-Markt verbuchen, wo das sich Unternehmen bislang schwergetan hat.

Artikel veröffentlicht am ,

Der chinesische Hardwarehersteller Huawei hat einen neuen Versuch gestartet, in den USA Fuß zu fassen, berichtet das Wall Street Journal (WSJ) unter Berufung auf eingeweihte Quellen. Der Netzbetreiber Cox Communications hat bei dem Unternehmen aus dem südchinesischen Shenzhen die Ausrüstung für ein Mobilfunknetz bestellt.

Stellenmarkt
  1. geobra Brandstätter Stiftung & Co. KG, Zirndorf bei Nürnberg
  2. Forever Digital GmbH, Hamburg

Cox hat im Jahr 2008 bei der Versteigerung der frei werdenden Fernsehfrequenzen 2008 einen Frequenzblock ersteigert und will seinen Kunden künftig Mobilfunkdienste anbieten. Das Unternehmen hat Kunden in 15 US-Bundesstaaten und ist der drittgrößte Fernsehkabelnetzbetreiber in den USA.

Zudem liegt Huawei in aussichtsreicher Position bei der Vergabe eines Großauftrages des Mobilfunkanbieters Clearwire. Clearwire will bis Ende 2010 ein drahtloses Breitbandnetz aufbauen, das 120 bis 140 Millionen US-Bürger erreichen soll. Für den Aufbau des WiMax-Netzes stehen 3,2 Milliarden US-Dollar bereit, die Clearwire 2008 eingeworben hat. Zu den Investoren gehören unter anderem Intel, Comcast, Time Warner Cable und Google.

Die Chinesen haben es bis in die letzte Ausscheidungsrunde gebracht. Mit im Rennen sind noch Motorola, Nokia Siemens Networks und Samsung Electronics. Nach Ansicht des WSJ hat Huawei gute Chancen, da Clearwire der Quelle zufolge plant, den Auftrag unter mehreren Auftragnehmern aufzuteilen. Wie groß die Teilaufträge sein werden, ist noch nicht klar.

Obwohl Huawei zu den größten Anbietern für Telekommunikationsinfrastruktur zählt, tut sich das Unternehmen in den USA schwer. Vor dem Cox-Auftrag konnte Huawei nur einen Auftrag des kleinen Anbieters Leap Wireless akquirieren.

Das liegt zum einen daran, dass der US-Markt weitgehend von Anbietern wie Alcatel-Lucent, Motorola oder Ericsson beherrscht ist. Daneben haben US-Behörden die Geschäftsaktivitäten des chinesischen Unternehmens behindert: Im Sommer 2007 wollte Huawei zusammen mit dem amerikanischen Investmentunternehmen Bain Capital den US-Netzwerkausrüster 3Com kaufen. Die zuständige Aufsichtsbehörde verbot den Kauf aus Sicherheitsgründen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-35%) 38,99€
  2. 1,29€
  3. 26,99€

i-c-h 27. Mär 2009

Während man beim Cisco Support in Indien landet, hat Huawei vernünftigen Support vor Ort.


Folgen Sie uns
       


Akustische Kamera Soundcam - Bericht

Lärm ist etwas für die Ohren? Nicht nur: Eine akustische Kamera macht Geräuschquellen sichtbar. Damit lassen sich beispielsweise fehlerhafte Teile in einer Maschine erkennen oder der laute Lüfter im Computer aufspüren. Wir haben es ausprobiert.

Akustische Kamera Soundcam - Bericht Video aufrufen
Thermalright ARO-M14 ausprobiert: Der den Ryzen kühlt
Thermalright ARO-M14 ausprobiert
Der den Ryzen kühlt

Mit dem ARO-M14 bringt Thermalright eine Ryzen-Version des populären HR-02 Macho Rev B. Der in zwei Farben erhältliche CPU-Kühler leistet viel und ist leise, zudem hat Thermalright die Montage etwas verbessert.
Ein Hands on von Marc Sauter


    Blue Byte: Auf dem Weg in schöner generierte Welten
    Blue Byte
    Auf dem Weg in schöner generierte Welten

    Quo Vadis Gemeinsam mit der Universität Köln arbeitet Ubisoft Blue Byte an neuen Technologien für prozedural generierte Welten. Producer Marc Braun hat einige der neuen Ansätze vorgestellt.

    1. Influencer Fortnite schlägt Minecraft
    2. Politik in Games Zwischen Völkerfreundschaft und Präsidentenprügel
    3. Förderung Spielebranche will 50 Millionen Euro vom Steuerzahler

    Patscherkofel: Gondelbahn mit Sicherheitslücken
    Patscherkofel
    Gondelbahn mit Sicherheitslücken

    Die Steuerungsanlage der neuen Gondelbahn am Innsbrucker Patscherkofel ist ohne Sicherheitsmaßnahmen im Netz zu finden gewesen. Ein Angreifer hätte die Bahn aus der Ferne übernehmen können - trotzdem beschwichtigt der Hersteller.
    Von Hauke Gierow

    1. Hamburg Sensoren melden freie Parkplätze
    2. Edge Computing Randerscheinung mit zentraler Bedeutung
    3. Software AG Cumulocity IoT bringt das Internet der Dinge für Einsteiger

      •  /